Warum es mich nicht geben darf

Hier mein Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung vom 28.08.2010:

Man muss diesen Text mit einem Paradoxon beginnen: Ich existiere gar nicht. Ich schreibe zwar diese Zeilen, aber ich bin nicht da. Ich habe nämlich studiert und gehe einem sozialversicherungspflichtigen Job nach; ich verteidige die Demokratie und bin doch gläubige Muslimin. In den Augen vieler Zeitgenossen kann es das aber nicht geben. Nein, dies ist kein Märchen; es ist ein schlechter Witz, der mitten in der Realität Deutschlands seine Runden macht.

Seit einer Woche drängt ein neuer Erzähler auf den Plan: Thilo Sarrazin, SPD-Mitglied und Vorstand der Bundesbank, der seine kruden Weisheiten unter dem Deckmantel der Integrations-Debatte unters Volk bringt. Einige mögen sich über ihn und sein neues Buch ärgern. Andere mögen entsetzt sein, mit welcher Chuzpe er Gehässigkeiten von sich gibt. Doch der eigentliche Skandal ist nicht Sarrazin. In Deutschland gilt das Recht auf freie Meinungsäußerung; unsere Demokratie muss auch die Parolen der NPD ertragen

Besorgniserregender und gefährlicher für das gesellschaftliche Gefüge sind all jene, die Sarrazins chauvinistische Darlegungen hoffähig machen. Das eigentlich Erschütternde ist der breite Raum, der ihm geboten wird. Wann kommt es vor, dass eine große Zeitung für ein Buch, das im Grunde nichts Neues erzählt, gleich an mehreren Tagen ganze Seiten frei räumt, um darauf Auszüge abzudrucken, weitgehend frei von jeder kritischen Begleitung? Der Autor wird im Gegenteil als “Klartext-Politiker” positiv apostrophiert. Seine Ausführungen heißen “Analysen”, dabei könnten Studierende im Grundstudium seine Argumente mühelos widerlegen.

Warum also so viel Ehre für einen Mann, der behauptet, das Versagen von Teilen der türkischen Bevölkerung könne auch genetisch bedingt sein? Der mit der Einschränkung von Grundrechten spielt und Menschen kalt nach ihrem ökonomischen Wert in nützlich und nutzlos einteilt? Dieses Auftreten ist nicht nur selbstherrlich, es macht Angst. Sarrazin denkt nicht anders als ein Islamist; beide löschen sie den Geist des Grundgesetzes aus.

Kommenden Montag darf Sarrazin zur Bundespressekonferenz kommen, um sein Pamphlet offiziell zu präsentieren. Begleitet wird er von seiner Kronzeugin, der Islamkritikerin Necla Kelek. Sie soll verhindern, dass auf Sarrazin der Schatten des Rassismus fällt. Kelek ist schließlich selbst Muslimin, sie kommt aus der Mitte der türkischen Gesellschaft, sie vertritt selber Thesen, die in Inhalt und Stil Sarrazins Werk ähneln. Sarrazin befindet sich also in guter Gesellschaft, wenn er auf großer Bühne das Feindbild Islam unters Volk bringen darf; einen gemeinsamen Auftritt mit einem kritischen Gesprächspartner im Haus der Kulturen in Berlin lehnte der Ex-Senator nach Angaben der Veranstalter übrigens ab.

Irritiert konnte man vor einigen Tagen zur Kenntnis nehmen, dass es seine Publikation bereits auf Verkaufsrang eins des Online-Buchhändlers Amazon geschafft hat. Die Käufer werden nicht allesamt Claqueure sein; viele aber dürften seine Aussagen blind unterschreiben. Möglicherweise stimme der Tonfall nicht, heißt es oft, aber inhaltlich sei eben auch nicht alles falsch, was er sage. Im Buch finden sich zahlreiche Fehler - doch ob Thilo Sarrazin Recht hat oder nicht, spielt im Grunde keine Rolle. Wer derart diffamierend auftritt, hat den Anspruch verwirkt, ernst genommen zu werden. Beim Lesen solcher Texte geht es nicht darum, das Haar in der Suppe zu finden, sondern allenfalls den Tropfen Suppe zwischen lauter Haaren.

Gewiss hat und bereitet ein Teil der muslimischen Bevölkerung in Deutschland Probleme. Keiner würde dies ernsthaft bestreiten, es braucht keinen Sarrazin, um das zu sehen. Selbstverständlich haben Türken und nicht etwa Vietnamesen die größten Integrations-Defizite. Das liegt aber zum Teil einfach daran, dass Türken die größte Migrantengruppe stellen. So können sie sich bequem in Parallelgesellschaften zusammenfinden. Wie sollte das den paar Vietnamesen im Land gelingen? Die Sinnlosigkeit solcher Vergleiche zeigt übrigens ein Blick gen Osten. In Polen sind es die Vietnamesen, die nach Ansicht vieler große Probleme haben und machen.

Die Welt lechzt nun aber nach einfachen Erklärungen, einfachen Bildern. Es ist leicht, diese hinzunehmen, wenn man sich selbst in ihnen nicht wiederfindet. Ein respektvoller Umgang miteinander kann nur über Empathie funktionieren. Doch die sogenannten Islamkritiker und ihre Förderer machen sich offensichtlich keinerlei Gedanken darüber, welche Verantwortung sie tragen und was ihr Handeln bei den vielen muslimischen Mitbürgern anrichten kann, die unauffällig ihrem Alltag mit Arbeit, Familie und Freizeit nachgehen, dabei kein Aufheben um ihre Religion machen, aber im Stillen dennoch Halt im Glauben suchen. Um mit Bundeskanzlerin Merkel zu sprechen: Sie fühlen sich “äußerst verletzt”.

Der Sarrazin-Overkill motiviert einerseits Menschen, “endlich Klartext” zu reden. Er lässt aber auch viele Menschen hilflos zurück. Pubertierende muslimische Schüler werden in ihrem Frust bestärkt. Akademiker sind vom Entgegenkommen für die Islamkritiker angewidert und sprachlos. Wurden ihre Eltern und deren Eltern nicht geholt, um die deutsche Wirtschaftskraft mitzutragen? Waren es nicht ihre Väter und Großväter, die mit einer Staublunge aus der Kohlengrube kamen, weil sich eingeborene Deutschen zu gut dafür waren? Mittlerweile verzeichnet Deutschland jährlich mehr Auswanderer als Einwanderer - und das gilt auch für Türken: 2009 kamen 30000. Und es gingen: 40000.

Mahatma Gandhi hat einmal gesagt: “Genugtuung liegt im Einsatz, nicht im Erreichen.” Man könnte zu Recht an dieser Stelle einwenden, die Muslime sollten sich mehr bemühen, statt so viel zu lamentieren. Doch wenn Muslime sich für Fortschritt und Veränderung in den eigenen Reihen einsetzen, bekommen sie es nicht nur mit den Fundamentalisten zu tun, die um ihren Einfluss fürchten.

In bemerkenswerter geistiger Brüderlichkeit erhalten sie Unterstützung durch die sogenannten Islamkritiker, denen daran gelegen ist, dass der Islam fundamentalistisch und reaktionär daherkommt. Progressive Muslime werden dann als Heuchler abgestempelt, die nicht ehrlich mit der islamischen Überlieferung umgehen, oder als hilflose Rufer in der Wüste. Am Dogma, dass der Islam prinzipiell nicht zu integrieren ist, darf nicht gerüttelt werden.

Aber was wollt ihr dann von uns?

 

 

***ältere Kommentare***

    auguste sagt:
    1. September 2010 um 08:00

    Warum diese Zugeständnisse, Frau Kaddor?
    Sind Probleme mit Ausländern/Türken/Muslimen automatisch auch von Ausländern verursacht? Ich unterrichte in Klassen, in denen teilweise bis zu 80% dieser Kinder sitzen. Und habe trotzdem kein Ausländerproblem.
    Dafür habe ich ein Rassistenproblem, ein Problem mit Leuten, die denken wie Sarrazin und, obwohl 50% der Kinder sehr damit geholfen wäre, wenn sie ihre muttersprachliche Kompetenz in der Schule einbringen könnten, lieber Chinesisch als dritte Fremdsprache anbieten als Türkisch.
    Ich habe auch mit dem Schulsystem ein Problem, das in Sachen Chancengleichheit international den zweifelhaften Ruf genießt, dass hier der Erfolg der Kinder mehr als anderswo von der Unterstützung durch die Eltern abhängt. Wenn hier schon vorwiegend Akademikerkinder Abi machen, weil die Eltern auch das Abi hatten, und nichtmal Arbeiterkinder ausreichend gefördert werden, ist es doch logisch, dass Kinder ungebildeter Eltern aus anderen Kulturen erst Recht benachteiligt sind.
    Ich habe auch kein Problem mit der Andersartigkeit des Islam. Im Ethikunterricht ist es ziemlich bereichernd, dass nicht alle das Gleiche denken, und in einer Demokratie ist nicht mentale Gleichschaltung das Ziel, sondern Zusammenarbeit.
    Auch mir geht gelegentlich die Art auf den Keks, mit der muslimische Jungs mich als Frau behandeln. Aber mir geht auch die Art auf den Keks, wie mich manche deutsche Jungs als Lehrerin behandeln, Unverschämtheit ist wahrlich kein türkisches Phänomen. Doch nachdem ich bisher in jeder Klasse auch meine “Beschützer” hatte, haben die das unter sich ausgehandelt - bisher immer zu meinen Gunsten. Man muss sie halt aushandeln lassen. Es reicht zu fragen: “Wie findet ihr das?” Vielleicht muss man manchmal noch fragen: “Warum ist das so?”, spätestens dann löst sich das Problem.
    Was Rassisten nie für möglich halten, was aber glücklicher Weise immer so ist: Auch die mit dem anderen Glauben oder der anderen Kultur oder der anderen Hautfarbe sind fühlende und denkende Wesen…
    Claus sagt:
    2. September 2010 um 21:25

    Jenseits der Trampeltierpfade wird überlegt, ob man die Thesen Sarrazins nicht besser ignorieren solle. So sympathisch mir der Gedanke ist, so laut meldet mein kleinbürgerliches Gen Protest an. Denn der Mob ist los. Nicht nur auf PI, wo jeder Beitrag den Kommentatoren die circenses eröffnet. Gladiator sind sie, wie Glotzer zugleich, verwachsen zur digitalen Horde. Schon strömt man hinaus, die Foren stürmend, bis sie geschlossen werden. Heimgekehrt wird von Heldentaten berichtet, feiert man Triumphe. Selbst den Blog von Jörg Lau haben sie überschwemmt, der doch über eine Schar tapferer User verfügt, die sich den Schädelvermessern in den Weg stellen. “Eine Gesellschaft, in der jeder dahergelaufene Meinungsträger sich berechtigt fühlt, über intimste und, ja, heiligste Dinge ganzer Gruppen zu urteilen und zu schwadronieren, die schafft sich selber ab.” (blog.zeit.de/joerglau - In eigener Sache) Man darf wohl davon ausgehen, dass Georg Christoph Lichtenberg mit “Über Physiognomik wider die Physiognomen” gegen Lavaters “Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe” zur Zeit auf den Grabbeltischen keine Chance hätte.

    Als Roland Koch gegen die doppelte Staatsbürgerschaft und gegen Ausländer unterschreiben ließ, waren öffentliche, erregte Debatten die Folge. Als er im nächsten Wahlkampf (nicht-autochthone) Jugendgewalt thematisierte, regte sich kein Lüftchen. In den Köpfen vieler Gebildeter. Erst ein Kabarettist, Hagen Rether, verursachte mit einem gänzlich unwitzigen Vortrag zur besten Sendezeit ein Stirnkräuseln; erst ein Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden, der die Kloake auch wider den Zeitgeist witterte, scheuchte den Biedermann auf, als er mit der Faust auf den Tisch knallte.

    Nach der Wahl war wieder Ruh’ über allen Gipfeln.

    In selbiger Ruhe konnte Thilo Sarrazin so Wandrers Nachtlied von Goethe zitieren, welcher wiederum, der Zufall will es, von den Thesen Johann Caspar Lavaters angetan war. Wie Lavater die Charaktere an Gesichtszügen und Körperform festzumachen wusste, so weiß Sarrazin das Schrumpfkopfgen in der Unterschicht vorzuweisen (aufgemerkt liebe PI-User: Sarrazin meint damit auch die Gene der Aborigines). Lichtenberg, um ihn nicht aus dem Sinn zu verlieren, war es hingegen vorbehalten, in seinen Sudelbüchern anhand eines Ringelschwanzes auf den Charakter einer Sau rückzuschließen. Im heutigen Zusammenhang könnte selbst ein Muslim versucht sein, Schweine mit anderen Augen zu sehen. So einfach kann Völkerverständigung sein! (Man verzeihe mir, ich konnt’ nicht widerstehen.)

    90 Prozent der Mails, so Sarrazin, hätten ihm Zustimmung zu seinen Analysen signalisiert. Die restlichen 10 sind der Verschwörung der Gutmenschen geschuldet, gegen deren Dominanz sich die schweigende Minderheit selbstaufopfernd zur Wehr setzt. Und der Pöbel hat nicht die Mitte erreicht - die Mitte ist beim Pöbel angekommen. Denn das Bürgertum, in Teilen, wehrt sich fleißig mit. Die fehlende staatliche Integrationspolitik war nicht erfolgreich, also muss mit erhöhtem Druck eine Lösung erzielt werden. Schnell wird man sich einig, lässt sich vom Mob nasführen.

    L’état, cest moi! Zu einem Bruchteil eines Bruchteils - wie jedermann. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt. Frieden heißt auch, dass man sich jenseits des Familien- und Freundeskreises willkommen wähnen darf. Beginnen Sie doch mal ein Gespräch mit einem Türken, einem Araber, dem *Gast*arbeiter. Reichen Sie ihm die Hand, damit er sich wohl fühle. Wer sich wohl fühlt, führt selbst Gespräche. Wer Gespräche führt, lernt sehr viel schneller eine ihm fremde Sprache. Und schon handeln Sie, setzten Sie sich bitte - nur vorsichtshalber, schon handeln Sie staatstragend. Und wer weiß. Möglich, Sie gewinnen einen neuen Freund. Muss ja nicht schaden.

    Ansonsten keine Probleme? Gewiss gibt es die. Ernstzunehmende, ohne Frage. Und Thilo Sarrazin spricht sie sogar an. Aber sie sind lang nicht Elefanten, vor denen wir unser Porzellan in Sicherheit bringen müssten. Probleme sind unvermeidlich, deshalb werden wir erwachsen. Die Welt ist nicht einfach, sie war es nie, sie wird es nie sein. Wir werden erwachsen, um Probleme für Kinder zu lösen. Für alle, wenn ich bitten darf.

    Viele Grüße

    Claus

    ps: Zur Ehrenrettung Goethes muss ich anfügen, dass ich ihn jederzeit empfehlen würde.

    Auch Thilo Sarrazin halte ich für einen Menschen, der eine Menge auf dem Kasten hat. Es hätte seinem Ansehen bei meiner Wenigkeit nicht geschadet, wäre er bei seinen Leisten geblieben.
    Lydia sagt:
    13. September 2010 um 15:30

    Sarrazin: “Deutschland lacht sich schlapp”

    So viele geistreiche Kommentare hat Thilo Sarrazin gar nicht verdient. Der Medienrummel hätte unterbunden werden sollen, und insbesondere wir KritikerInnen tun gut daran, die Diskussion um diesen müden Zweitaufguß des alten Eugenik-Schwachsinns kleinzuhalten.

    Gerade heute meldete der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHKT), daß UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund rund 18 % aller Neugründungen in Deutschland zustandebringen, etwa 150.000 Arbeitsplätze anbieten und deshalb wichtig für die Wirtschaft seien. Fakten genug, um Sarazzins satirereife Darbietungen zu widerlegen.

    Wo wir übrigens gerade beim Thema Wirtschaft sind: Wirtschaftliche Sorgen sind es, die die Deutschen am meisten umtreiben. Die Migrationsdebatte ist da natürlich ein - nicht nur willkommenes, sondern gezielt ins Werk gesetztes - Ablenk-Manöver. Außerdem dient sie, wie so oft in solchen Situationen, dazu, die Menschen gegeneinander auszuspielen. Ziehen wir also die Konsequenzen: Solidarität zwischen MuslimInnen und JüdInnen, zwischen Minderheiten und Mehrheits-Gesellschaft, zwischen Ärmeren und Reicheren muß gerade jetzt das oberste Gebot sein, um solchen Berufs-Dünnbrettbohrern wie Broder, Kelek, Sarazzin & Co. das Wasser abzugraben.
    Eckhard Peter sagt:
    17. September 2010 um 10:36

    Sehr geehrte Frau Kaddor,

    meines Erachtens werden die Argumente immer noch auf der falschen Ebene
    ausgetauscht.

    Ich bin weder durch krude Thesen noch fremdenfeindliche Grundeinstellung zu
    meiner Überzeugung gekommen, sondern durch die aufmerksame Verfolgung
    der Entwicklungen in den vergangenen 15 Jahren, durch das Studium seriöser
    Zeitungen - wie beispielsweise der SZ - durch Quellenstudium, also das Lesen
    im Koran, aber auch durch persönliche Erlebnisse.

    Ich empfinde mich nicht als Experte, aber als ein deutscher Bürger, der
    versucht, gewissenhaft hinter diese Kampfzone zu blicken, die natürlich
    von beiden Seiten zu heftigster Polemik genutzt wird.

    Zugegeben, mich als Bürger eines freiheitlich, demokratischen Staates, der mit
    politischem Diskurs und dem Hinterfragen von Autoritäten aufgewachsen ist,
    beschleichen bei dem Studium des Korans und angesichts der Aussagen so manches muslimischen Geistlichen, der sicherlich nicht der Hardcorefraktion der Islamisten zuzurechnen ist, sehr ungute Gefühle.

    Meines Erachtens liegt das grundlegende Problem in dem unreflektiert
    genutzten Begriff der Religionsfreiheit. Wie die eindrucksvolle Rosa
    Luxemburg schon vor hundert Jahren wusste, kann Freiheit immer nur
    die Freiheit des Andersdenkenden bedeuten.

    Leider wird diese grundlegende Definition von “Freiheit” nicht angelegt.
    Einerseits sind wir uns einig darüber, dass kein Wiedergänger eines
    aztekischen Priesters in 18. Generation eine Jungfrau opfern darf, obwohl
    das ganz sicher seine Religionsfreiheit einschränkt und sein Gott - per
    definitionem - natürlich mehr zu sagen hat, als alle Menschen. Andererseits
    sind wir uns keineswegs einig darüber, an welchem Punkt denn der individuelle Gottesglaube eine ganze Gesellschaft in Sippenhaft nehmen darf und als “Ungläubige” im Namen eines sehr eigenwilligen Verständnis von Religionsfreiheit diskriminieren und diffamieren darf.

    Genau an diesem Beispiel offenbart sich die ganze Krux eines Gottesglaubens:
    Ist es ein guter Gott, an den ich glaube, oder ein grausamer, eifersüchtiger,
    schöpfender, strafender und richtender Gott.

    Und da erlebt man mit dem Gott der Muslime eher einen charakterschwierigen.
    Wenn die SZ im März 2009 darüber berichtet, dass sich in dem Rechtsstaat Österreich bei einer Umfrage 18 Prozent der Islamlehrenden für die Todesstrafe bei Apostasie aussprechen, ist das nicht nur erschreckend, es ist alarmierend.

    Eine Steigerung ist es allerdings, wenn der Chef der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, in dem gleichen Artikel dazu erklärt, dass diese Haltung durchaus vertretbar sei, solange sie nur privat geäußert wird.

    Erwartet hätte ich einen Aufschrei, gehört habe ich - nichts - keine Reaktion von islamischen Vertretern, kein Artikel in der SZ, die, da bin ich mir sicher, nichts lieber getan hätte, als von solch einem Protest freiheitlich-demokratisch sozialisierter Muslime zu berichten. Genauso erschreckend ist allerdings: ich habe auch keine Reaktion von unseren politischen Vertretern vernommen.

    Und da beginnt für mich die ungute Gemengelage von pseudo-politischer Korrektheit, Angst vor Auseinandersetzung, Angst vor gesellschaftlichen Unruhen und der Unterstellung extremer Positionen.

    Für mich gilt, was der griechische Philosoph, Perikles, bereits vor 2.500 Jahren verstanden hat: “Wisset, dass das Geheimnis des Glücks die Freiheit ist, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut”

    Ich entdecke in dieser Auseinandersetzung auf beiden Seiten jede Menge blanken Populismus, Feindseligkeit, Polemik und vermisse Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit, Mut und hier insbesondere den Mut zur Selbstkritik und -reflexion.

    MIt freundlichen Grüßen
    Vita sagt:
    17. September 2010 um 14:34

    Heissa,
    eigentlich hätte ich schon längst auf Abeid gehen sollen, als mich Frau Kaddors ‘Außenansicht’ in der SZ vom 28/29.8 fesselte (ja ja, ich komm manchmal nicht früher zum Zeitungslesen).
    Zum Schluss wird gefragt: ‘Aber was wollt ihr dann von uns?’
    Darauf möchte ich antworten, persönlich …

    Gestern war ich bei einem türkischen Friseur, alles wunderbar, nur fiel mir auf daß ich mit dem aus dem Irak stammenden Angestellten nur via Grinsen und Zeichensprache kommunizieren konnte. Deutsch war nicht möglich.

    Im Supermarkt switchen die türkisch-stämmigen Kids, sobald man anscheinend eine gewisse Distanz unterschreitet, flugs von Deutsch auf Türkisch um.

    Bisserl schwer zu beschreiben was ich damit ausdrücken will, aber eigentlich will ich im eigenen Land nicht ausgegrenzt werden durch Kommunikationslosigkeit.

    Mach ich in USA Urlaub mit der Freundin, unterhalten wir uns im supermarkt auch auf Deutsch. Aber nicht um die Amis auszugrenzen dort, sondern weil wir Touristen sind.

    Keine Ahnung ob das, was zu beschreiben ich versucht habe, Parallelgesellschaft genannt wird. Was ich von ‘Euch’ will, ist das Gefuehl haben zu können Ihr WOLLT überhaupt in Mitteleuropa ankommen.
    Mir nützt da nix wenn ein paar Intellektuelle mit wohlfeilem Deutsch und Migrationshintergrund im TV und sonstwo ihre Reden & Appelle halten, wenn der breiten Masse mit Migrationsgrund das anscheinend sonstwo vorbeigeht.

    Vita

    p.s. sarazzin, steinbach … alles dieselben Dumpfbacken. Gab’s und wird es immer wieder geben. Einfach nicht beeindrucken lassen
    Otto Z. sagt:
    18. September 2010 um 14:13

    Thilo Sarrazin sagt nur die Wahrheit.
    T. Franke sagt:
    19. September 2010 um 18:54

    Sehr geehrte Frau Kaddor,

    ich habe jetzt Sarrazins Buch gelesen, und finde Ihre Kritik aus der Süddeutschen sehr unpassend - Ihr Artikel aus der Süddeutschen passt gut auf den Blog Politically Incorrect, aber Herrn Sarrazin und sein Buch verfehlen Sie damit völlig. Ich hielte es für klug, diesen Unterschied zur Kenntnis zu nehmen, und rate Ihnen dazu, das auch öffentlich zu tun.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bayerhammer sagt:
    1. Oktober 2010 um 13:45

    @T.Franke
    Das tut mir sehr leid für Sie, dass Sie dem Medien-Hype verfallen sind und das Buch gelesen haben. Aber es hat ja nunmal nicht jeder die Power sich dagegen zu wehren. Ich hoffe nur, dass das Buch keine bleibenen Schäden hinterlassen hat.
    Bayerhammer sagt:
    1. Oktober 2010 um 13:50

    @Vits
    Sie gehen im falschen Supermarkt einkaufen. Wenn Sie ein ausländerfreie Zone suchen, in der Sie nicht ausgegrenzt werden, dann sollten Sie es vielleicht mal im Osten - rund um Berlin - probieren.
    Bayerhammer sagt:
    1. Oktober 2010 um 13:50

    @Vita
    Sie gehen im falschen Supermarkt einkaufen. Wenn Sie ein ausländerfreie Zone suchen, in der Sie nicht ausgegrenzt werden, dann sollten Sie es vielleicht mal im Osten - rund um Berlin - probieren.
    Bayerhammer sagt:
    1. Oktober 2010 um 14:00

    @Eckhardt Peter
    Wenn mehr als 50 Prozent der “Deutschen” ein Problem mit dem Islam haben, dann ist das ebenfalls nicht nur erschreckend, sondern alarmierend. Aber das scheint ihnen natürlich weniger interessant zu sein, da Sie ein Sympathisant der Thesen von Herrn Sarrazin sind. Frau Kaddor ist es offensichtlich nicht. Also Sie stehen auf der einen Seite, sie auf der anderen. Von daher sollten Sie nicht so tun, als ob Sie der aufgeklärte Zeitgenosse wären, dem es nur um eine sachliche Debatte geht. Das sie

    Wenn Sie den Aufrschei nach der Österreich-Studie nicht gehört haben, dann zeigt das noch deutlicher, dass Sie von der ganzen Thematik keine Ahnung haben - bei aller fleißigen bürgerlichen Lektüre qualifizierter Zeitungen. Sie können ja mal die betreffende Person, den Urheber dieser Studie, Prof. Mouhannad Khorchide von der Uni Münster anrufen, und ihn Fragen, wie die Medien auf seine Studie reagiert haben…

    Es ist immerzu köstlich, Menschen, die sich bloß intellektuelle gerieren, fallen stets selber in die Grube, die sie anderen graben wollen. Bei wahren Intellektuellen geht das nicht. Diese zeichnen sich übrigens dadurch aus, dass sie keine Ideologie verfolgen, sondern lediglich nüchtern eine Lage analysieren und sich primitiven Antworten enthalten. Den primitive Antworten auf gesellschaftliche Fragen kann es per se nicht geben.
    T. Franke sagt:
    2. Oktober 2010 um 17:31

    @Bayerhammer:
    Tipp für Sie: Verteufeln Sie bitte Hans-Werner Sinn gleich mit! Der Wirtschaftsweise Hans-Werner Sinn hat einige Zeit vor Sarrazin auch ein Buch geschrieben: “Ist Deutschland noch zu retten?” - Darin gibt es auch ein Kapitel “Wir brauchen eine aktive Bevölkerungspolitik” (sieh an) und ein Kapitel mit dem Tenor, das Migration die demographische Lücke niemals schließen kann (sieh an). Sogar die Frage nach der Erblichkeit von Intelligenz wird angeschnitten … vielleicht eine sinnvolle Ergänzung zu Sarrazins Buch?
    Bayerhammer sagt:
    2. Oktober 2010 um 23:45

    @T.Franke
    Sie beweisen immer wieder aufs Neue, dass Sie ein blinder Anhänger Sarrazins sind. Ihnen geht es nicht um Inhalte, sondern um das Bashing von - sprechen wir es deutlich aus - Muslimen oder Menschen, die Sie dafür halten - und Sarrazin ist Ihr Führer.
    Es ist schon tausend Mal in der Diskussion gesagt worden, dass das, was Sarrazin schreibt, eben gerade nichts Neues ist. Richtig, Hans-Werner Sinn und hunderte andere haben bereits vorher auf dieses oder jenes Problem der Integration hingewiesen. Niemand bestreitet das. Im Gegenteil. Zigtausende bemühen sich sogar schon, diese Probleme zu beheben…
    Eckhard Peter sagt:
    5. Oktober 2010 um 09:38

    @Bayerhammer
    Gibt es auch irgendetwas Substantielles, das Sie zur Diskussion beitragen können. Das Geschwafel von Gruben und wahren und unwahren Intellektuellen erschließt sich wohl nur dem Autor dieser wirren Zeilen.
    Kleiner Buchtipp: Paul Watzlawick: “Anleitung zum Unglücklichsein”
    Lydia sagt:
    5. Oktober 2010 um 13:30

    @ Bayerhammer

    Sie haben vollkommen recht. Es ist wohltuend zu lesen, daß es auch Menschen wie Frau Kaddor und Sie gibt, die ein bißchen differenzierter und mit Sachverstand an die ganze Sache herangehen. Einseitig zu polemisieren und Angst zu schüren, ist keine Kunst.
    Bayerhammer sagt:
    6. Oktober 2010 um 19:27

    @Eckhard Peter
    Meinen Sie, so substantiell wie Ihre Beiträge? Nein, tut mir leid, Ihren Anspruch an Substanz kann ich leider nicht erfüllen, denn ich werde Ihre Meinung leider nie voll und ganz teilen können. Und da Sie nur das - offenkundig - als substanziell ansehen, gebe ich Ihnen den Tipp: Lesen Sie lieber weiter Thilo Sarrazin, Necla Kelek und Henryk M. Broder - dort werden Sie auf Ihrer Suche nach “Substantiellem” garantiert fündig.
    T. Franke sagt:
    8. Oktober 2010 um 00:06

    @Bayerhammer:
    Und Jan Fleischhauer mit seinem neuen Bestseller “Unter Linken” nicht zu vergessen, der schreibt im Großen und Ganzen auch das, was Sarrazin schreibt.

    Man fragt sich ja, warum ein Verband des sich liberal nennenden Islam sich von Sarrazin so auf die Füße getreten fühlt, wo Sarrazin doch in seinem Buch eigens auf den liberalen Islam eingeht? In einer Replik auf Sarrazins Buch hätte man auf diese Passagen eingehen müssen, sei es positiv, sei es negativ. Dass man als Verband liberaler Muslime einfach so drüber weggeht, wie wenn das dort gar nicht geschrieben stünde, ist wenig glaubwürdig.
    Bayerhammer sagt:
    13. Oktober 2010 um 16:24

    @T.Franke
    Komisch, dass ausgerechnet Sie Herrn Fleischhauer auch noch toll finden? Es ist Ihnen überlassen, ob Sie “konservativ” sein wollen. Das gönnt Ihnen jeder. Nur dann haben Sie sich damit für eine politische Ecke entschieden und dann können Sie nicht mehr so tun, als ob Sie von der Position des Über-Ichs her, den ganzen Sachverhalt beurteilen könnten - bzw. Sie können es natürlich tun, nur dann machen Sie sich eben vor jedermann lächerlich. T.Franke, Sie sind befangen.

    Übrigens: Nur weil man eine liberale, sozialdemokratische, grüne oder sonstige Haltung hat, muss man sich nicht jeden Sch… durchlesen. Leute wie Lamya Kaddor werden für Sarrazin-Jünger wie Sie niemals “glaubwürdig” sein - solange sie sich nicht selbst abschaffen…
    T. Franke sagt:
    14. Oktober 2010 um 12:32

    @Bayerhammer:
    Woher nehmen Sie nur Ihre Erkenntnisse? Warum sollte ich liberale Muslime niemals anerkennen können? Gar ihre Abschaffung fordern? Nichts davon habe ich gesagt. Sie schauen auf Andersdenkende wie der Stier aufs rote Tuch. Warum sollte ich “konservativ” sein, nur weil Sarrazin meiner Meinung nach ein differenziertes Buch geschrieben hat, das auch liberale Muslime kennt? Der Mann ist immerhin Sozialdemokrat wie Buschkowsky auch. Und warum darf man keine Meinung mehr haben und muss in der Ecke stehen, wenn man “konservativ” (Ihre Wortwahl) ist? Fragen über Fragen.

    Ein Lösungsweg zur Beantwortung dieser Fragen: Sie sollten damit anfangen, sämtliche Vorurteile, die Sie haben, zu überprüfen. Sie verfehlen die Wirklichkeit total, sondern unterstellen mir tausend Dinge, die nur aus Ihrer Phantasie kommen können.

    Für alle Mitleser: Sarrazin spricht ab S. 268 über liberale Muslime. Das kann man auch schnell mal in der Buchhandlung lesen, ohne das Buch gleich zu kaufen.
    Claus sagt:
    15. Oktober 2010 um 23:10

    Wer wie T. Franke am 19.09. vor Ort den Blogeintrag von Lamya Kaddor den PiPis zuordnet, der wird, davon darf man wohl ausgehen, kaum zu überwindende Schwierigkeiten haben, Muslime anzuerkennen. Da wird nicht “anders” gedacht - sondern ein Null-Linien-EEG gespiegelt. Mehr ist dazu nicht zu sagen, denn Sie wissen schon: … nisi bene.

    Alles wird gut
    Claus
    Bayerhammer sagt:
    16. Oktober 2010 um 23:06

    @T.Franke
    Sorry, aber wenn Sie Sarrazins Buch für differenziert halten, ist das an Einfältigkeit nicht mehr zu überbieten. Nicht mal die Bild-Zeitung und Henryk Broder würden dieses Buch als “differenziert” bezeichenen. Nicht mal Sarrazin selbst würde das tun. Wie oft wollen Sie sich hier eigentlich noch outen?

    Sie treten auf, mit guten Ratschlägen für Frau Kaddor, für mich, für alle anderen. Zugleich echauffieren Sie sich darüber, wenn man Ihnen in der gleichen Art gegenüber tritt.

    Meine Erkenntnisse entnehme ich Ihren Äußerungen, woher auch sonst. Sie faseln etwas von rotem Tuch und Andersdenkende, aber Ihr erster Kommentar beschäftigt sich mit der andersdenkenden Kaddor. Wo ist also das Problem.

    Es ist wirklich amüsierend, wenn Sie und Ihresgleichen Kritik erfahren, immer die gleiche paranoide Angst zum Vorschein kommt, dass man Ihnen und Ihresgleichen den Mund verbieten wolle. Das man Ihre heilige “Meinungsfreiheit” beschränken würde. Niemand tut das. Im Gegenteil. Es ist gut so, dass Sie und alle anderen Sarrazin-Freunde reden dürfen, schließlich entlarven Sie sich dadurch selbst am besten.

    Der Hinweis, dass Sarrazin immerhin Sozialdemokrat sei, ist wirklich treffen. Als Sozialdemokrat kann man freilich qua definitionem kein Rassist sein, oder was wollen Sie damit sagen? Schon der Zentralrat der Juden hat ihm die Mitgliedschaft in der NPD angeraten. So weit würde ich nicht gehen.
    T. Franke sagt:
    19. Oktober 2010 um 23:54

    Liberal sein bedeutet u.a. großzügig zu sein, und so überlasse ich das Urteil darüber, wer sich hier durch seine Worte selbst entlarvt hat, großzügig den Mitlesern unserer kleinen Diskussion - und ziehe mich zurück.
    Claus sagt:
    22. Oktober 2010 um 00:46

    In nur fünf Kommentaren gelang es T. Franke unbelegte und/oder zusammenhanglose Behauptungen aufzustellen:

    Lamya Kaddor schrieb PI-tauglich.

    Hans-Werner Sinn und Jan Fleischhauer schrieben sinnvolle Ergänzungen bzw. im Großen und Ganzen das, was Sarrazin schrieb.

    “Liberal sein bedeutet u.a. großzügig zu sein” [weshalb Guido Westerwelle die spätrömische Dekadenz für alle ermöglichen möchte].

    Der Rest ein Rauschen. Und, ja, ich werde sie/ihn vermissen.

    cheerio
    Claus
    T. Franke sagt:
    28. Oktober 2010 um 00:45

    @Claus:

    Ich schrieb nicht, dass Frau Lamya Kaddor “PI-tauglich” schrieb, sondern dass die Sarrazin-Kritik von Frau Kaddor gut auf den Blog PI zutreffen würde, wenn sie denn auf diesen gemünzt gewesen wäre.

    Für Sie ist wohl jeder Andersdenkende gleich ein PI-Fan?

    Bitte ersparen Sie mir, hier mit Ihnen bis zum Sankt Nimmerleinstag Ihre üblen Nachreden korrigieren zu müssen, ich würde diesen Thread hier gerne beenden. Danke.

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Kommentare: 2
  • #1

    buytadalafilonline (Dienstag, 06 November 2012 07:01)

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  • #2

    Ex Gutmensch (Dienstag, 11 März 2014 22:51)

    Sehr geehrte Frau Kaddor !
    Es geht nicht um lberale Muslime wie sie , sondern um Salafisten
    Ich habe als mir die Mühe gemacht die Schriften von Sayyid Qubt und die der
    spanischen Inquisition zuvergleichen und bin zu praktisch indentischen
    Strukturen religösen Terros gekommem

    ) Verbreitung des Glaubens mit Gewalt , Ausrottung von Apotasten
    2) Exzessive Anwendung der Todesstrafe und Folter.
    3 ) Extreme Verachtung von Frauen und " Unglaübigen"
    4 ) Extrem enge und dogmatische Auslegung der heiligen Schriften
    5 ) Die Geistlichhkeit als Herr über Leben und Tod
    6 ) Extremer Hass auf Juden
    7 ) Totale Zensur
    8 ) Auslöschung des Individums durch " göttliche Gesetze "+

    Der Hitler Bewunderer Qubt mit seinem schwer gestörten Verhältnis zu Frauen,
    ein ewiger Junggesselle ,ist von seiner Charakterstrutur den Großinquisitoren
    äußert ähnlch . Meine prot. Vorfahren wurden massenhaft abgeschlachtet ,
    und jetzt soll ichdas Morden der islamischen Inquisition bejahen, ich bin
    kein lebensmüder Geisteskranker ! Ich Qutbs Schriften gelesen er will die
    Auslösung der Persönlichkeit durch eine äuserst extreme Auslegung der Scharia
    Qubts Schriften sind die " Bibel " der Salafisten Spritulität die Ihnen so
    wichtig ist,,ist Qubt fast egal ,er mischt NAZI Gedankengut ( extremer Judenhass )
    mit Ultraorthodoxen Islam , gemessen daran ist Broders , Sarrazins Kritik
    noch moderat . Auch wenn ich ein Muslim wäre würde ich die sadistischen
    Exzesse ( SYrien ) der Salafisten rund 80 % Opfer sind muslimisch strikt ablehnen.
    Es besteht kein Zwieifel ,dass der Salafismus viel Hass, auch unter den Muslimen gesäht
    hat und der Horror fängt erst richtig an . Viel Zeit sollte sich der Messias nicht
    mehr lassen .

twitter: Lamya Kaddor

facebook: Lamya.Kaddor.