Warum der Islam die Weltherrschaft anstrebt

In letzter Zeit hört man immer wieder schlagende Argumente für die Gefährlichkeit des Islam. Eines davon lautet, dass der Islam die Unterwerfung der Welt anstrebe. „Er will den autoritären Gottesstaat, also das Gegenteil von Demokratie, und verfolgt das Ziel der Weltherrschaft“, hieß es kürzlich passend in einem Zeitungskommentar.

 

Zunächst ist es naiv, im Islam ein einzelnes, handelndes Subjekt zu sehen; das trifft vermutlich noch nicht einmal auf die Römisch-Katholische Kirche mit ihrer vatikanischen Organisation zu. Mit dem Wegfall des Kalifats verfügen die Muslime nicht einmal über eine annähernd einflussreiche Instanz, die verbindliche Glaubensinhalte festlegen könnte. Und selbst der Kalif hatte in der Geschichte des Islam seine Bedeutung bereits kurz nach dem Tod des Propheten Muhammad eingebüßt – frei nach dem Motto: „Ohne Kalifat, kein Gegenkalifat!“. In den Köpfen mancher Fanatiker mag das Stichwort „Weltherrschaft“ Fantasien anregen, für alle anderen Muslime spielt es keine Rolle, ob die Antarktis dermal einst islamisch geprägt ist oder nicht.

 

Von wenig Kenntnis zeugt ferner der zur Untermauerung der Ausgangsthese immer wieder vorgenommene Bezug auf klassisch theologische Positionen im Islam, die angeblich Toleranz und friedliche Koexistenz mit Nicht-Muslimen unmöglich machten. Mitunter hört man in solchen Zusammenhängen die Behauptung, die Fundamentalisten gingen am ehrlichsten mit der islamischen Überlieferung um.

 

Solche Aussagen zeugen von wenig Realitätssinn. Sie klammern den Faktor Zeit aus. Sie tun so, als könne die Welt stehen bleiben, als könne man das Leben von früher heute noch immer leben. Gibt es denn keinen gesellschaftlichen Wandel? Hat der stetige Fortschritt über Jahrhunderte hinweg keine Auswirkungen auf Denken, Fühlen und Handeln? Welche Jahrtausende alte gesellschaftliche Lehre besteht fort, ohne dass sie dem Zeitgeist Rechnung getragen hätte? Die Vergangenheit ist vergangen. Was war, ist nicht mehr. Das Gestern lässt nicht mehr reproduzieren. Höchstens Elemente davon lassen sich in die Zukunft retten. Und selbst diese Elemente unterliegen dem stetigen Wandel. Was heißt also: …am ehrlichsten mit den islamischen Überlieferungen umgehen? Ehrlichkeit ist in diesem Kontext ein Konstrukt. Es kann sie gar nicht geben.

 

 

Haus des Krieges, Haus des Islam

 

Es ist richtig, dass nach einigen Auslegungen der Jihad im Sinne eines aktiven Kampfes zur Verbreitung des Glaubens als im islamischen Recht so genannte „fard kifaya“ Aufgabe der Umma ist. Das heißt, irgendwelche Muslime müssen demnach irgendwo auf der Welt zu jeder Zeit einen Jihad führen, um den Glauben zu verbreiten. Ansonsten verfällt die gesamte Umma in Sünde. So weit, so gut oder besser gesagt, so schlecht. Alle Religionen haben nun das Dilemma, dass die Lehre das eine, und die Realität das andere ist. Selten ist die gelebte Religion völlig deckungsgleich.

 

In der Realität des Islam nun hat jener Jihad zur Verbreitung des Glaubens durch die Jahrhunderte hinweg bis heute nur eine marginale Bedeutung gehabt. Schon bei den islamischen Eroberungen des 7. Jahrhunderts ging es nicht primär um missionarische Ziele, sondern um politisches Herrschaftsstreben wie es zur damaligen Zeit gang und gäbe war. Der Islam diente dabei vor allen Dingen als Kitt, um die Truppen zusammenzuhalten.

 

Auch als der theoretische Überbau jenes Jihads in späteren Jahren ausdefiniert wurde – u.a. entstanden die Konzepte vom dar al-harb und dar al-islam – führte dies nicht zu so etwas, was im Westen als „Missionskriege“ bekannt wurde; in das heute größte muslimische Land Indonesien bspw. wurde der Islam allmählich und überwiegend friedlich vor allem durch Kaufleute gebracht, nach Indien, Zentralasien oder China gelangte er insbesondere durch Mystiker, die die Leute mit ihren Worten überzeugten.

 

 

Das Zweite Vatikanische Konzil

 

Generell kommt im Hinblick auf theologische Positionen erschwerend hinzu, dass es in jeder Religionsgemeinschaft Meinungsverschiedenheiten und in deren Folge inhaltliche Verschiebungen gibt. Sogar im so straff durchorganisierten Katholizismus ändern sich im Laufe der Zeit die Dogmen – man denke nur an das Zweite Vatikanische Konzil und was die Pius-Brüder davon halten. Warum sollten sich dann ausgerechnet in einer dezentralen Religion wie dem Islam die Ansichten nicht ändern können?

 

Also, auch wenn es theologische Abhandlungen über den Jihad zur Verbreitung des Glaubens gibt, so sind sie dennoch nicht mehr als die Meinung einzelner aus 1.500 Jahren islamischer Geschichte überlieferten Autoren. Und im Fall des Jihad zur Verbreitung des Glaubens folgt ihnen höchstens eine winzige Zahl von extremistischen Einzelkämpfern weltweit, jedenfalls nicht „der Islam“ als Block, als eine homogene Kraft, die andere bedroht.

 

Da die Extremisten allerdings die Nachrichtenlage zum Islam bei uns bestimmen, entsteht schnell der verzerrte Eindruck von der Wirklichkeit. Wer ernsthaft an einer friedlichen Koexistenz interessiert ist, muss dieses Bild durchdringen. Dann öffnet sich der Blick für das Wesentliche: den gemeinsamen Kampf gegen die Extremisten, nicht gegen die Religion!

 

***ältere Kommentare***

 

 

 

    Kehrhelm Kröger sagt:
    30. Dezember 2010 um 22:14

    Komisch. Der Überschrift nach soll dieses Posting erklären, warum der Islam die Weltherrschaft anstrebt. Aber anstatt dass der nachfolgende Text auf die Frage eingeht, ist er ein einziges Lamento. Wie nun? Strebt der Islam die Weltherrschaft quasi als Kompensation an, weil er sich so gedemütigt, falsch verstanden und diskriminiert fühlt?

    Was auch immer die Antwort sein soll, einiges an dem Posting ist bemerkenswert. Zum Beispiel das:

    Solche Aussagen[...]klammern den Faktor Zeit aus. Sie tun so, als könne die Welt stehen bleiben, als könne man das Leben von früher heute noch immer leben. Gibt es denn keinen gesellschaftlichen Wandel?

    Faszinierend! Wer verharrt denn in der Steinzeit, so als gäbe es kein Morgen? Wer tut denn so, als sei die Zeit im 7. Jh stehen geblieben, die aufgeklärten Europäer oder die Taliban? Wer genau klammert denn den Faktor Zeit aus, die islamischen Fundis oder die Islamkritiker? Warum wird diese Frage nicht an Osama Bin Laden und Mullah Omar gerichtet, sondern an wieder an jene, die genau diese Faktor-Zeit-Ausklammerer kritisieren?

    Oder das:
    Da die Extremisten allerdings die Nachrichtenlage zum Islam bei uns bestimmen, entsteht schnell der verzerrte Eindruck von der Wirklichkeit.

    Sind die 50+ Toten, die von jähzornigen Moslems im mittleren Osten als Reaktion auf die Mohammed-Karikaturen im fernen Dänemark dahingemetzelt worden sind, etwa keine Wirklichkeit? Sind die unschuldigen Opfer wilder Moslemhorden in aller Welt als Reaktion auf Westergaards Zeichnungen etwa keine blutige Realität? Gehören solche Meldungen etwa nicht nach ganz oben? Sollen die Medien den Vorfall des irren Somaliers, der sich mit seiner Axt in Kurt Westergaards Haus verirrt hat, etwa unter ’sensibler’ unkritischer Islamlobhudelei verbergen, nur damit der Islam im positiven Licht erscheint usw. usw??
    Nein, solange die Realität grausam ist, sind’s leider auch die Nachrichten.
    Ahmed aus dem Internet sagt:
    30. Dezember 2010 um 23:31

    @Kehrhelm, abgesehen davon, dass “Islamkritiker” und muslimische Fundamentalisten ungefähr von den gleichen Prämissen ausgehen und sich daher wunderbar ergänzen (Beispiel Barino), so sei doch angemerkt, dass die allermeisten Toten im Folge der “Mohammedkrise” aufgebrachte Demonstranten waren, die von der Polizei zusammen geschossen wurden. Aber vermutlich lastet man das auch noch “den Muslimen” an, dass sie militante Islamisten blutig unterdrücken in den arabischen Staaten.
    Ahmed aus dem Internet sagt:
    30. Dezember 2010 um 23:47

    Zur Welteroberung: Es gibt durchaus Muslime, die davon ausgehen, dass irgendwann die gesamte Menscheit muslimisch sein wird. Aber bisher kannte ich diesen Gedanken in der Form, dass der Islam eine derart fantastische intellektuelle und spirituelle Strahlkraft hat, dass die Menschen nur aufgeklärt werden müssen, damit sie sich von alleine Gott zuwenden, und zwar nach islamischem Ritus.

    Das würde ich als jugendliche Schwärmerei abbuchen. Es ist der Glaube, dass am Ende die Wahrheit und Gerechtigkeit, das Reich Gottes, siegen werden. Aber ich denke, dieses “Ende” wird keiner von uns je erleben, denn das wäre der Jüngste Tag. Ob Gott dann alle Menschen zu Muslimen machen wird, oder wer in der Ewigen Verdammnis landen wird, …. darüber sollte man sich ehrlich gesagt nicht streiten. Man sollte, wenn man an Gott glaubt, so leben, dass man nach den Maßgaben der eigenen Religion ein guter Mensch ist, mit der Hoffnung, im Jenseits belohnt zu werden.

    Wenn man nicht an Gott glaubt, glaubt man eh nicht ans Paradies, aber man kann ja dennoch ein guter Mensch sein. Das gilt umso mehr für Anhänger anderer Religionen, die noch nicht einmal “gottlos” dem eigenen Verständnis nach sind :-)

    Und ich denke, ohne diese Erkenntnis können wir keine der großen Menschheitsprobleme lösen. Hunger, Krieg, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Umweltzerstörung. Das alles sind Dinge, die können wir nur religionsübergreifend lösen. Die Lösung dieser Probleme sehe ich als Gottes Auftrag an die Menschheit.

    Dazu muss sicher nicht “der Islam herrschen”, sondern “die Muslime” können nur ihren Teil dazu leisten.
    levbay sagt:
    31. Dezember 2010 um 00:15

    @Kehrhelm Kröger Sie polarisieren und polemieren doch nur… Haben wir das nötig?

    Es dürfte doch nicht so schwierig sein, zu merken, dass die Überschrift ironisch gemeint ist.

    Und die 2 Zitate sollten Sie als “Selbstkritik” sehen und eher für bemerkenswert mutig halten, anstatt agressiv und polemisch zu argumentieren.

    Gewalt gegen unschuldige und ausserhalb des Krieges ist im Islam nicht erlaubt - basta!!

    Wenn es sie dennoch gibt, hat es nicht mit dem Glauben zu tun, sondern eher mit politischem oder persönlichem Machtgehabe.

    Und wenn es um Menschenleben geht, um die Sie sich sorgen machen, und wenn sie es ehrlich meinen, möchte von Ihnen ich wissen, warum “tausende” und nicht “50+” Menschen im von “Neo-Konservativen Christen” besetzten Afghanistan und dem Irak sterben mussten.

    Womit wollen Sie das bitte argumentieren.

    Wenn wir gemeinsam Leben und gestalten wollen, sollten wir besonnener sein.

    Es gibt keine einzige Zeile in diesem Text, der Ihren jähzornigen Ausbruch rechtfertigen würde.

    Freundliche Grüsse und guten Rutsch!
    Bayerhammer sagt:
    31. Dezember 2010 um 01:49

    @Kehrhelm Kröger,
    schon klar, dass Sie bereits an der Überschrift scheitern.
    T.A.R. sagt:
    31. Dezember 2010 um 08:45

    Na wenigstens eskaliert die “Diskussion” hier nicht so wie bei Herrn Polenz (shame on you all!).
    Hatem sagt:
    31. Dezember 2010 um 19:27

    “Dann öffnet sich der Blick für das Wesentliche: den gemeinsamen Kampf gegen die Extremisten, nicht gegen die Religion!”

    Richtig.

    Um so mehr ist zu bedauern, dass viele Muslime nicht nur nicht gegen die Extremisten kämpfen, sondern eine heimliche Zustimmung und Schadenfreude gegen den Westen/Amerika/”die Juden” äußern, wenn die Extremisten verbal oder terroristisch zuschlagen.
    Claus sagt:
    1. Januar 2011 um 14:45

    “Dann öffnet sich der Blick für das Wesentliche: den gemeinsamen Kampf gegen die Extremisten, nicht gegen die Religion!”

    Richtig.

    Um so mehr ist zu bedauern, dass viele Christen, Atheisten, Agnostiker und Menschen anderen Glaubens / anderer Einstellungen nicht nur nicht gegen die Extremisten kämpfen, sondern eine heimliche Zustimmung und Schadenfreude gegen alles mögliche (z.B. Muslime) äußern, wenn die Extremisten verbal oder terroristisch zuschlagen.
    Kehrhelm Kröger sagt:
    1. Januar 2011 um 17:06

    Wenn ich jemand mit dem “Ton” verletzt habe, bitte ich das zu verzeihen.

    Doch die Frage Gibt es denn keinen gesellschaftlichen Wandel? ausgerechnet an die Europäer zu richten, statt beispielsweise an die Saudi-Arabische, ist schon etwas schräg. ‘Gesellschaftlicher Wandel’ soll dann wohl heißen, dass die Europäer den Import von Kulturen aus dem 7. Jh. in ihre Gesellschaft gefälligst anerkennen und als fortschrittlichen Zugewinn verbuchen sollen , nach der Devise “Vorwärts in die Vergangenheit”.

    Oder sollte man den mangelnden gesellschaftlichen Wandel und die ‘Versiegelung der Zeit’ (es gibt ein Buch mit dem Titel, und das handelt NICHT vom Stillstand der westlichen Welt) nicht doch mal denen vorhalten, die ihre Kultur unter Naturschutz gestellt haben wollen?

    Übrigens: In der Nacht zum neuen Jahr sind in Ägypten schon wieder 21 Christen von moslemischen Terroristen umgebracht worden. Sollen die Medien etwa nicht über jede solcher Schandtaten berichten, nur weil man damit den Islam in ein schlechtes Licht rücken könnte? Soll man Verbrechen verschleiern nur um Moslems nicht zu kränken?
    Claus sagt:
    2. Januar 2011 um 00:13

    @Kehrhelm Kröger
    Nun scheitern Sie bereits das zweite Mal am Text. Ist Ihre Lesekompetenz so sehr wie der Turm von Pisa im Lot oder hoffen Sie, mit Ihren absurden Verzerrungen ernst genommen zu werden?

    Nebenbei: Dass Sie die Terroropfer in Ägypten instrumentalisieren, überschreitet die Grenzen auch des schlechten Geschmacks.
    Bayerhammer sagt:
    2. Januar 2011 um 00:19

    @kehrhelm Kröger
    Können Sie lesen oder sind Sie der Grund für die deutschen Ergebnisse beim PISA-Test im Berech Leseverständnis. Der Wandel bezog sich auf die Fundamentalisten, Sie Bltizmerker. Entweder sind Sie wirklich nicht in der Lage, einen einfachen Text zu verstehen, oder es geht Ihnen gar nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern nur ums Stänkern und der Verbreitung Ihrer Antipathien. Vermutlich trifft beides zu, also warum gehen Sie nicht einfach zu PI. Da finden Sie ganz viel Zustimmung.
    Claus sagt:
    2. Januar 2011 um 03:23

    @ Bayerhammer
    Grins & Gruß
    Kehrhelm Kröger sagt:
    2. Januar 2011 um 17:55

    Dann hab ich den Text etwas falsch verstanden. Das kann sein.

    Klar muss der gesellschaftliche Wandel sich in der fundamentalistischen islamischen Gemeinschaft vollziehen, was sonst? Da habe ich vorschnell “hineingelesen” die Europäer sollten die islamische Rückständigkeit halt akzeptieren, was da natürlich nicht steht.

    Also: Der Text argumentiert doch gegen die Angst, dass der Islam die Unterwerfung der Welt anstrebe und warum das kompletter Unfug ist.

    Fragt sich aber, ob die Sorgen der Kritiker wirklich so lächerlich sind, oder ob die berechtigte Gründe haben. Und speziell die Frage, ob es “von wenig Realitätssinn” zeugt, wenn man befürchtet, die fundamentalistische islamische Theologie werde/könne sich nicht weiterentwickeln, wird in dem Artikel ja behandelt, oder?

    Also schauen wir uns die Realität mal an. Gibt es Anzeichen für Modernisierungstendenzen in erzkonservativen islamischen Gesellschaften? Gibt es dort Entwicklungen, oder sieht es eher so aus, als ob dort “die Zeit stehen bleibt”? Gibt es den gesellschaftlichen Wandel dort tatsächlich oder nur in der Wunschvorstellung der westlich-sozialisierten Muslime und deren Publikum, das ebenfalls im Westen sitzt ?

    Die Antwort kennt jeder selbst. Der mögliche, theroetisch vorstellbare gesellschaftliche Wandel in der islamischen Welt ist ein reines Wolkenkuckucksszenario. Es ist wie mit einem jungen Kettenraucher, der schon vestanden hat, dass das Rauchen schädlich ist und Lungenkrebs erzeugen kann. Aber er sagt sich, dass es schon früh genug ein Heilmittel gegen Lungekrebs geben wird, irgendwie, irgendwann, früh genug jedenfalls, dass er getrost weiterrauchen kann. Schließlich hat es nämlich schon für diverse andere Krankheiten Lösungen gegeben. Logisch, dass das Problem mit dem Raucherkrebs auch irgendwann gewuppt ist….ist halt nur eine Frage der Zeit und das WIE ist auch noch offen….Wenn der Kettenraucher in ferner Zukunft selbst von negativen Folgen des Rauchens betroffen sein sollte, wird das Problem eh verschwunden sein. Also kein Grund zur Panik und Weitermachen.

    Das Problem ist, dass man sich mit solchen Beschwichtigungen auf ein Luftschloss stützt, von dem man nicht weiß, wie es realisiert werden soll. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass Lungenkrebs in absehbarer Zeit besiegt werden wird. Und genauso gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass der Islam in absehbarer Zeit reformiert werden wird.

    Stattdessen werden wir ständig mit neuen Realitäten konfrontiert…..

    Und die Realität beweist die Resistenz der islamischen Fundamentalisten gegenüber wohlmeinender, eurozentrischer Belehrung. Deswegen ist es viel einfacher, westliche Mitbürger zu belehren (wie dieser Artikel) als die, die es angeht. Wie die “Auswirkungen auf Denken, Fühlen und Handeln”, bei de Betroffenen bewirkt werden sollen, bleibt der Verdrängung der Islamapologeten überlassen.

    Der Kettenraucher täte gut daran, die Erfahrungswerte der Realität als Entscheidungsgrundlage zu nehmen, anstatt alles auf ein diffuses “Es-Muss-Doch-Möglich-Sein” zu stützen. Solches Ausweichverhalten entwickelt der Süchtige, um sich nicht der Realität zu stellen–genau wie die Islamapologeten, die den Islamkritikern mangelnden Realitätssinn attestieren. Am Ende stirbt der Raucher trotzdem an Krebs, obwohl doch eine Pille dagegen hätte entwickelt werden müssen/sollen/können.

    Und so lange man in der islamischen Welt tatsächlich so tut, “als könne man das Leben von früher heute noch immer leben.” und nichts geschieht, kann man den Islamkritikern nicht Realitätsverlust vorwerfen!

    Ich glaub auch nicht, dass die Fundis den Rest der Welt dem Haus des Islam einverleiben können, aber dass sie genug Schaden anrichten können, sehr wohl.
    auguste sagt:
    4. Januar 2011 um 22:09

    Und worin besteht der Kampf gegen Extremisten für Muslime? Im Lamentieren? Nein, in der Verbreitung des Islam durch den Jihad natürlich!!!!
    Worin denn auch sonst.
    Was ist “Jihad”? Selbstdisziplin.
    Was ist “Verbreitung des Islam”? Vorbild sein. Vorbild an Tugend.
    auguste sagt:
    4. Januar 2011 um 22:22

    @Kehrhelm Kröger und Gleichgesinnte:

    Gerechtigkeit wäre, KEIN Verbrechen zu verschleiern, auch z.B. amerikanische nicht. Oder russische. Oder … usw. Gerechtigkeit wäre, auch die Stellungnahme der Muslime nicht zu verschleiern, zuvorderst derer in Ägypten selbst.
    Sehen Sie, und schon verbreite ich den Islam, indem ich Gerechtigkeit verlange. Oder das Judentum, in diesem Punkt sind sie ähnlich. ich verbreite das Christentum, indem ich Selbstkritik verlange (Sie wissen schon, Balken im eigenen, Splitter im anderen Auge…) Oder ich verbreite den Buddhismus, indem ich verlange, ALLES Leben zu achten.
    Religion, wohin man auch schaut.
    leisegang sagt:
    4. Januar 2011 um 22:56

    Ich lese hier gerade in Kaddor; Mulimisch, weiblich, deutsch, S.106, dass die Unterscheidung zwischen dem “größeren Jihad” (Kampf gegen das eigene Ego / Erlangung inneren Friedens) und dem “kleineren Jihad” (militärischer Kampf) auf eine Überlieferung des Propheten Muhammad zurückgeht.
    Kann mir jemand sagen, um welchen Hadith es sich handelt, ihn zitieren oder verlinken?
    Gibt es darüberhinaus eine Auslegung, sei sie nun traditionell oder zeitgenössisch-liberal, die es uns gestattet, den “kleinen” zugunsten des “großen Jihads” zu ersetzen, wenn nicht gar zu verwerfen? Worauf kann man sich hierbei berufen? MfG
    Claus sagt:
    5. Januar 2011 um 20:48

    “Die Weltverschwörung existiert!”, sagen die Protokolle des Weisen Kerhelm Kröger. Weil die Zeit versiegelt ist und der halbe(?) Erdball zum Kettenrauchen neigt. Toleranz ist krebserregend.

    Na, schauen wir mal. Das BKA geht in seinem jüngst veröffentlichten Bericht von 1000 gewaltbereiten Islamisten in Deutschland aus. Bei rund 4 Millionen hier lebenden Muslimen wäre das jeder 4000ste.

    Werfen wir noch einen Blick auf die gewaltbereiten Links- und Rechtsradikalen, so kommen wir, sowas, auf den gleichen prozentualen Wert.

    Ergo: Eine Weltverschwörung im Maßstab der “German Angst”.

    Und deshalb sagt, im Kontext Islam, die Muslima Lamya Kaddor:
    “Und im Fall des Jihad zur Verbreitung des Glaubens folgt ihnen höchstens eine winzige Zahl von extremistischen Einzelkämpfern weltweit, jedenfalls nicht „der Islam“ als Block, als eine homogene Kraft, die andere bedroht.”

    Aber sind Extremisten nicht auch als Einzelne gefährlich? Klar sind sie das. Einzeltäter liefen in Schulen Amok, ein durchgeknallter Jugendlicher stach bei der Eröffnung des Hauptbahnhofs in Berlin 33 Löcher in menschliche Leiber, eine Bombe kann jeder bauen, der Chemie-Unterricht genossen hat. Lustig geht anders.

    Und so fordert Frau Kaddor zum Zwecke eines friedlichen Zusammenlebens:
    “Dann öffnet sich der Blick für das Wesentliche: den gemeinsamen Kampf gegen die Extremisten, nicht gegen die Religion!”

    Koexistenz, lieber Herr Kröger, schon mal daran gedacht? Wenden Sie sich einfach mal dem Leben zu. Hat nie eine TÜV-Plakette erhalten, weil das Leben immer zum Tode führt, gefährlicher als Rauchen ist. Kann dafür um einiges erfüllender sein. Ist den Versuch wert, darf ich Ihnen guten Gewissens versichern.

    ps: Einen satirischen Kommentar zum Thema Weltverschwörung der Muslime findet sich hier (von Sabine Schiffer):
    http://www.migazin.de/2011/01/03/ahmet-in-wunderland/
    Hatem sagt:
    7. Januar 2011 um 00:43

    Sabine Schiffer gibt es wirklich?
    leisegang sagt:
    7. Januar 2011 um 01:13

    Entschuldigung, wenn ich weiter insistiere, aber der gemeinsame Kampf gegen die Extremisten schließt doch eine argumentative Auseinandersetzung ein.
    Laut Text verlangt die Lehre einen aktiven (militärischen?) Kampf zur Verbreitung des Glaubens, der aber in der Realität des Islam von Beginn an nur marginale Bedeutung hatte. Wikipedia behauptet aktuell, dass diese Forderung von allen 4 sunnitischen Rechtsschulen erhoben wird, richtig?
    Nach meinen Quellen geht es dabei um die Verbreitung des Islam als dominierendes Gesellschaftsmodell. Es mag dem
    modernen Jihadisten überlassen bleiben, das aus dem historischen Kontext zu reißen - erst wenn man den Extremisten das rationale Motiv zugesteht, einen anti-imperialistischen Kampf führen zu wollen, machen ihre Aktivitäten überhaupt einen Sinn. Die Berufung auf das, was der Westen den “heiligen Krieg” nennt, ist die strategische Rückbindung an eine erfundene Tradition, eine willkürlich errichtete Projektionsfläche der Mobilisierung und Eskalation. Und leider ist sie als Quelle des vorherrschenden Deutungsmusters einer verzerrten öffentlichen Wahrnehmung im Westen überaus erfolgreich.
    Wäre es denn nicht geboten, sich der ideologischen Geiselnahme zu entziehen, indem man den militärischen Kampf zur Verbreitung des Glaubens endgültig und radikal historisiert? Oder anders formuliert: wie kann ich mich zu einer Rechtsschule bekennen, die solche Forderungen weiterhin aufrecht erhält, ohne mich bis zum Überdruss bei jeder Gelegenheit von neuem distanzieren zu müssen? Meine ausdrückliche Hochachtung gegenüber denen, die sich dem unterziehen.
    Bayerhammer sagt:
    9. Januar 2011 um 22:33

    Hier ein sehr schöner Beleg für den Unsinn, der im Namen der Wissenschaft in dem Fall von einem Althistoriker (!) verbreitet wird: “Der Islam will die Welteroberung”:

    http://www.faz.net/s/RubCC21B04EE95145B3AC877C874FB1B611/Doc~E2671621C1A9B4E51A70E106F774BB376~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    leisegang sagt:
    11. Januar 2011 um 07:47

    “Ein Glück, dass Europa sich im ganzen des Islam erwehrte” - alles klar!
    fatimaoezoguz sagt:
    26. Januar 2011 um 20:04

    Naja, Egon Flaig , was will man denn anderes erwarten.
    Ja, Sabine Schiffer gibt es wirklich.
    sachsenamboss sagt:
    9. Februar 2011 um 01:50

    Schade dass hier nicht auf die berechtigten Fragen von leisegang eingegangen wurde.

    Das Problem sehe eigentlich darin dass man sich als Moslem zu einer Rechtsschule bekennen muss (oder ist dem nicht so?) was unweigerlich zu Konflikten mit den europäischen Rechtssystemen, die auf römischen, Kirchen und germanischem Gewohnheitsrecht basieren, führen muss.

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Kommentare: 7
  • #1

    Rudi Gems (Sonntag, 28 August 2011 06:20)

    Natürlich, versucht der Islam, die Weltherrschaft zu erringen. Natürlich versucht man in allen Gesellschaften, wo der Islam sich stark fühlt, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, und Traditionen wieder auferstehen zu lassen, die nachdenkliche Menschen, schon lange auf den Müllhaufen der Geschichte geschmissen haben.

    Seid doch ehrlich, ihr Muslime? Auch ihr hier in Deutschland, versucht mit allerlei religiösen Mätzchen, das Rad der Geschichte, zurückzudrängen. Natürlich, weis auch ich, das die religiöse Aufklärung, an ihre Grenzen stoßen kann, und auch in der BRD, an ihre Grenzen gestoßen ist. Ob es aber eine sinnvolle Lösung sein kann, hier wieder alten Religionen, eine Renaissance zu bieten, halte ich für fraglich und gefährlich.

    Auch ihr bei LIB, versucht Kinder zu indoktrinieren, indem ihr versucht, ihnen Glaubensgrundsätze zu vermitteln. Damit bereitet ihr Kinder, auf die Weltherrschaft des Islam vor. Erzieht Kinder, zu kritischen Menschen, insbesondere gegenüber Religionen, dann habt ihr die Garantie, das der Islam, von der Weltkarte verschwindet.

    Die Vorgänge in Nordafrika, haben eindeutig gezeigt, wozu Menschen fähig sind, die sich frei im Internet informieren können. Bleibt also abzuwarten, wer das Rennen in Nordafrika macht. Wird es dort, islamischen Kräften gelingen, die Macht an sich zu reißen, ist zu befürchten, das auch die Freiheit, durch das Internet, in Gefahr gerät. Sie Frau Kaddor, müssten sich dann schon den Vorwurf gefallen lassen, solchen Islamisten, in die Hände gespielt zu haben. Sie müssten sich den Vorwurf gefallen lassen, den Islam, auf seinem Gang zur Weltherrschaft, unterstützt zu haben. Wollen Sie das Wirklich?

    Grüße, Rudi Gems

  • #2

    bade, niels-peter (Montag, 24 Oktober 2011 18:34)

    über was wird hier eigentlich diskutiert?Glauben gehört dem einzelnen.Hat im öffentlichen Leben nichts zu suchen.Töten und Mord sind Verbrechen und gehören bestraft egal wer ihn begeht, und wenn er schön geredet wird ist die auch ein Verbrechen.

  • #3

    Lynx (Montag, 30 April 2012 17:00)

    Als Allahs Gesandter – Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen – danach gefragt wurde, für welches Ziel zu kämpfen, auf Gottes Weg sei, antwortete er: „Wer dafür kämpft, daß Gottes Wort an oberster Stelle steht, der ist auf Gottes Weg.“ Eine islamische Welteroberung weicht wesentlich von dem ab, was sich christlich geprägte, materialistisch beeinflußte, abendländische Menschen unter einer solchen vorstellen. Für letztere bedeutet Welteroberung die Herrschaft über die Ressourcen anderer Völker und deren Ausbeutung, und die Unterwerfung anderer Völker und deren Einordnung unter rassistischen Gesichtspunkten, während nach der islamischen Sichtweise nichts von alledem zulässig ist. Der Prophet Muḥammad – Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen – hatte an die damaligen Machthaber der die Arabischen Halbinsel umgebenden Länder Briefe geschrieben, in denen er sie auf friedliche Weise zum Islam einlud. Hätten sie dieser Einladung Folge geleistet, sich zum Islam bekehrt und nach Gottes im Koran geoffenbarten Gesetzen regiert, so hätte er ihnen die Herrschaft über ihre jeweiligen Länder gelassen. Nach dem koranischen Prinzip, daß niemand dazu gezwungen werden darf, den Islam anzunehmen, die freie Verbreitung des Islams jedoch gewährleistet sein muß, bedeutet eine islamische Weltherrschaft Frieden und Gerechtigkeit. Überall und zu jeder Zeit, wo Muslime die Macht hatten, dies aber nicht verwirklicht haben, ist dies ihr persönliches Fehlverhalten, jedoch nicht ein Fehler des Islams als Religion oder der prophetischen Maxime. Daher ist es grundsätzlich nichts Böses, wenn die Muslime nach einer Weltherrschaft des Islams streben, wird jedoch von vielen Nichtmuslimen per se als etwas Böses angesehen, da sie über den Islam falsch informiert und von ihren Haß predigenden Massenmedien und bösartigen und verlogenen Politikern verhetzt sind.

  • #4

    Chief Alfredo (Samstag, 29 September 2012 06:44)

    Wie kann eine so von Gewalt ( Scharia ... köpfen, auspeitschen, Hand abhacken ... ) geprägte Religion, ein Teil von uns sein ...? Der Islam war und wird niemals ein Teil von uns sein ... Obwohl der Islam die Weltherrschaft anstrebt, wird es ihm nicht gelingen !!!

    Es lebe der menschliche Verstand, obwohl ich meistens an ihm zweifle !!!



  • #5

    islamphober (Freitag, 01 Februar 2013 22:26)

    Um die Weltherrschaft zu erringen müssten die Muslime sich
    einig sein , doch zu unserem Glück zerfleischen sich Shiiten
    und Sunniten , Türken und Kurden sogar Araber untereinander.
    Solange der Islam sich als totalitäre Politreligion versteht
    und Ungläubige verachtet und versklaven will, wobei selbst
    Schiiten, säkulare Muslime sogar Sufis dazu zählen, wird es
    keinen Frieden geben. Die Vergottung des Propheten als unfehlbar der Orthodoxie bezweifeln selbst manche Muslime
    Ich kenne selbst durchaus gläubige Muslime die mit der Orthodoxie unzufrieden sind. Gerade mit Recht kritische
    Muslime werden von der islamischen Inquisition versklavt, die der spanisch-katholischen sehr ähnlich ist. Aus Machtgründen, wie bei der Kath. Kirche, werden die Muslime dumm und unmündig gehalten . Sowohl im Iran als auch in Saudiarabien würden die Mullas mit mündigen Muslime ihre Macht verlieren. Die Iraner begreifen langsam aus bitteren Erfahrungen, dass Politik und Religion getrennt werden müssen. Gerade Muslime wie Lynix und Frau Kaddor leiden an Realitätsverweigerung bei der zunehmenden Talibanisierung des Islam der sich in Richtung Pol Potder Killing Fields bewegt.
    Frau Kaddor , die Dawa wäre ohne die Orthodoxie weit erfolgreicher. Solange die Orthodoxie Christen und Juden
    und Frauen, auch Muslimas, verklaven will, auf jede Kritik mit Terror antwortet, ist der Islam vollkommen inakzeptabel

  • #6

    Juicer Reviews (Freitag, 19 April 2013 08:10)

    This post was just what I was looking for!

  • #7

    kosmo (Sonntag, 08 März 2015 12:07)

    Wir hören immer wieder von so genannten "Islamexperten", dass der Koran und die islamische Religion, die auf dem Koran basieren,friedlich seien und mit Demokratie und Toleranz vereinbar seien. Ist es denn so ?
    Sure 2, Vers 191
    "Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten."
    Sure 4, Vers 89
    "Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer."
    Sure 9, Vers 111:
    "Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet;"
    Sure 47, Vers 35:
    "So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern."
    Sure 5, Vers 17:
    "Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: "Allah ist der Messias, der Sohn der Maria."
    Sure 8. Vers 12:
    "Da gab dein Herr den Engeln ein: "Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!"
    Sure 5, Vers 51:
    "O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern (Freunden). Sie sind einander Beschützer (Freunde). Und wer sie von euch zu Beschützern (Freunden) nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg."
    Sure 8, Vers 39:
    " Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun."
    Sure 48, Vers 28:
    "Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge."

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