Gott, Allah, Aygül Özkan und die CDU…

Es war einmal ein demokratisches Land, das sich „Einigkeit und Recht und Freiheit“ auf die Fahnen schrieb. Hehre Ziele wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde, Geschlechtergerechtigkeit, Kinderrechte und anderes. Vieles wurde sogar im Grundgesetz verankert. Jeder Mensch sollte vor dem Gesetz gleich sein. Man schloss einen Vertrag zwischen Staat und Kirche, um auch der Religion im Lande ihre Rechte, aber auch ihre Grenzen aufzuzeigen.

Lange Zeit lebte man in diesem Status in Ruhe und Frieden, wenn nicht…ja, wenn nicht Arbeitermangel geherrscht und man „Fremde“ benötigt hätte, um bestimmte Arbeiten auszuführen. Also lud man diese „Gastarbeiter“ ein und versuchte es ihnen, möglichst gemütlich zu machen. Man schaffte ihnen Wohnbezirke, damit sie unter sich blieben und sich nicht einsam fühlten. Man erlaubte ihnen, ihre Familien nachzuholen, weil sie sonst zu lange von ihnen getrennt leben würden. Man unterrichtete ihre Kinder in der Schule in der jeweiligen Muttersprache. Die Gastarbeiter waren sehr dankbar dafür und fingen an, sich im Land wohl zu fühlen. Nur, je wohler sie sich fühlten, desto unwohler fühlten sich einige „Einheimische“. Denn sie erwarteten, dass die Gastarbeiter nach getaner Arbeit wieder zurückgingen. Aber das taten sie nicht. Stattdessen bekamen sie Kinder und diese Kinder fühlten sich plötzlich in diesem Land heimisch. Die Gastarbeiter erkannten zudem, dass es ihnen trotz der Fremde wirtschaftlich besser ging als in der Heimat. Viele fanden sich also damit ab und bemühten sich, sich für die neue Heimat zu interessieren…

Die Kinder wurden groß. Sie gingen in den deutschen Kindergarten, in die deutsche Schule und unter Umständen auf die deutsche Universität. Man war stolz, dass man es geschafft hatte, seinen Kindern ein besseres Leben als das eigene zu bieten. Man brachte den Kindern bei, ihre Herkunft nicht zu vergessen und diese zu bewahren. Doch auf der Seite der Einheimischen machte sich Unzufriedenheit breit, denn wenn die Gastarbeiter blieben, bedeutete es, dass auch ihre fremde Kultur und ihre mitunter auch noch fremde Religion hier bleiben würden. Die Gesellschaft veränderte sich dadurch. Das schöne vermeintlich homogene Deutschland wurde bunter. Es lebten nicht mehr nur Einheimische hier, sondern auch heimisch gewordene Fremde oder auch „Menschen mit Migrationshintergrund“.

Der überwiegende Teil auf beiden Seiten verstand, dass man nur in Frieden miteinander leben kann und alle ein Stück weit aufeinander zugehen müssen. Man führte Dialogveranstaltungen durch und sprach Unterschiede und Missstände beim jeweils Anderen offen an. Im Grunde klappte das Zusammenleben schon ganz gut – dachten jedenfalls viele. Doch dann…

Ja dann, etwa fünfzig Jahre nach der Einwanderung der ersten Generation von ausländischen Gastarbeitern, wurde zum ersten Mal in der Geschichte dieses Landes eine Ministerin berufen, die türkische Wurzeln hatte und zudem an den einen und einzigen Gott - in Form des Islams - glaubte. Sie engagierte sich in einer Partei, die sich für den Erhalt christlicher Werte in der demokratischen Gesellschaft einsetzte – und das als Muslima! Sie war eines dieser Musterbeispiele von gelungener Integration. Schließlich hatte sie Abitur gemacht, Jura studiert und an dieser Gesellschaft, als dessen Teil sie sich schließlich begriff, partizipiert, in dem sie Politik mitgestalten wollte. An einem Tag im April des Jahres 2010 sagte sie dann etwas, was rechtlich absolut richtig war, und von dem sie dachte, dass ihre Partei, die auf einmal so offen und tolerant erschien, schließlich wollte sie sie zur Ministerin machen, es genauso sehen würde.

Die Ministerin stellte fest, dass das Kreuz im Christentum genauso ein religiöses Symbol wie das Kopftuch im Islam sei, und man deshalb entweder beides verbieten oder erlauben müsse. Ansonsten werde mit zweierlei Maß gemessen. Ad hoc fuhren ihr Parteikollegen über den Mund und eine Reihe kirchlicher Vertreter taten es ihnen gleich. Wir leben doch im Abendland, also in einer Demokratie mit jüdisch-christlichen Erbe, meinten sie. Und als die angehende Ministerin auch noch ihren Amtseid auf Gott schwor, hieß es weiter, wir glauben doch nicht an den gleichen Gott, Allah und Gott sind nicht ein und der-/die-/dasselbe. Parteifreunde und Geistlichen scheinen am Ende ihrer Toleranz angekommen zu sein, wenn sie reflexartig aufschreien, sobald die rechtliche Gleichbehandlung des Islam angesprochen wird. Was passierte mit der Ministerin? Sie musste sich für Ihre Aussagen entschuldigen. Entschuldigen dafür, dass sie der Vorstellung auf den Leim gegangen ist, dass Chancengleichheit bereits existiere, dass Partizipation und Dialog realisiert seien.

Wir verlassen für eine kurze Zeit die Erzählung und kommen zur Wahrheit:

Theologische Unterschiede sind dazu da, sie zu orten und zu benennen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aber wenn es auf keiner Dialogveranstaltung mehr möglich ist, sich über Gemeinsamkeiten zu freuen ohne direkt auf die Unterschiede, die ja offensichtlich überlebensnotwendig sein müssen, hingewiesen zu werden, dann macht Dialog aus meiner Sicht keinen Sinn mehr. Dialog ist dazu da, um den anderen kennenzulernen und zu akzeptieren oder wenigstens zu tolerieren. Nach jahrelangem Bemühen, stellt nun mal wieder eine Seite öffentlich fest, dass Gott und Allah nicht ein und dasselbe Wesen seien. Dabei ist sich im Grunde die Mehrheit – jedenfalls der einfachen Bevölkerung -  überall auf dieser Welt einig, dass Juden, Christen und Muslime an den gleichen Gott glauben – zwar beschreiben sie ihn anders und schreiten auf unterschiedlichen Wegen, aber dennoch gehen sie letztlich alle in dieselbe Richtung. Selbst im 2. Vatikanischen Konzil ist das festgehalten.  Dass nun ausgerechnet auch einige Kirchenvertreter dies wieder in Frage stellen, ist absurd und tragisch zugleich.

Ist Religion nicht dazu da, Menschen friedensfähiger zu machen? Aus meiner Sicht ist das eins der wichtigsten Argumente, sich für Gott und Religion zu entscheiden. Mit den Aussagen und Überzeugungen einiger Zeitgenossen sät man allerdings nicht Frieden, sondern noch mehr Unfrieden. Gerade in Zeiten, in denen rechtsausgerichtete Parteien immer mehr an Stimmen gewinnen, benötigt unsere Gesellschaft solche Aussagen nicht. Sie gießen Öl ins Feuer und stiften eben keinen Frieden. Ganz im Gegenteil: als Muslimin und Religionspädagogin frage ich mich, wie viel wert der Fortschritt hat, wenn man es bis heute nicht geschafft hat, seinen Absolutheitsanspruch aufzugeben. Keine Religion ist besser als die andere. Jede ist gleich viel wert.

 

Aber wie soll diese Erzählung nun enden? Es liegt in unserer aller Hände. Wenn wir als Deutsche (mit oder ohne Migrationshintergrund) nicht realisieren, dass wir offensichtlich immer noch keinen aufrichtigen Dialog auf Augenhöhe haben, bleibt nur eines: Unfrieden bis ans Ende aller Zeiten!

***ältere Kommentare***

    Ahmet aus dem Internet sagt:
    30. April 2010 um 07:27

    Man muss gerechterweise sagen, dass die Aussage der Kirchenvertreter, Allah sei nicht Gott, wohl eher auf einer Falschmeldung der Bildzeitung beruht. Gut, bei der EKD gibt es wohl wirklich Kräfte, die so denken, aber bei der Katholischen Kirche ist es nach dem 2. Vatikanischen Konzil undenkbar. Gut, aber auch da sendet man durch die Rehabilitation der Piusbrüder natürlich falsche Signale.

    Ich denke aber, die Kritik muss sich in diesem Fall an die Medien richten, die die Bild-Meldung ungeprüft übernommen haben.
    permanent required sagt:
    30. April 2010 um 09:49

    @Ahmet aus dem Internet

    Ne, ne, mein Lieber. Das war keine Falschmeldung der Bild-Zeitung. Ich glaub der Bild. Gegenüber der WAZ hat ein Sprecher des Bistums Osnabrück genau dasselbe gesagt…
    Und was das 2. Vatikanische Konzil betrifft. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ein gewöhnlicher katholischer Geistlicher weiß, was darin steht?
    Richtig ist natürlich, dass nicht alle Kirchenvertreter diese Negativhaltung einnehmen. Allerdings hat das auch niemand behauptet - weder die Bild, noch die WAZ, noch Lamya Kaddor, noch sons jemand…
    Ahmet aus dem Internet sagt:
    30. April 2010 um 13:14

    @permanent required,

    du meinst diesen WAZ-Artikel? http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Welchen-Gott-meint-Ayguel-Oezkan-id2917497.html

    Er zeichnet ein differenziertes Bild. Auch der Sprecher von Osnabrück wird letztlich so interpretiert, dass er die Eidesformel richtig findet.

    Eine recht brauchbare Stellungnahme gibts vom Bistum Essen: http://www.bistum-essen.de/start/news-detailansicht/?tx_ttnewstt_news=6296&tx_ttnewsbackPid=29&cHash=b8b7c2ff13

    Die ist insofern bemerkenswert, als dass es dort heißt:

    >>Neben vielen Gemeinsamkeiten, die die Grundlage des interreligiösen Dialogs bilden, gibt es in den Offenbarungsschriften der drei monotheistischen Religionen jedoch unüberbrückbare Unterschiede. Sie betreffen das Gottesbild, das die Religionen aus den Aussagen ihrer Offenbarungsschriften ableiten. Dabei werden zentrale Aussagen des christlichen Gottesbildes wie die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus, der Erlösungstod Jesu am Kreuz und die Dreifaltigkeit Gottes von Muslimen wie auch von Juden nicht geteilt.<<

    Dadurch, dass die Juden erwähnt werden, klingt die Stellungnahme aufrichtig, ehrlich und substanziell.
    permanent required sagt:
    30. April 2010 um 14:07

    @Ahmet aus dem Internet

    Exakt. Ich meine die eindeutige Aussage Hermann Haarmanns von der Bischöflichen Pressestelle in Osnabrück: „Christen und Muslime beten nicht den selben Gott an.“

    Das anschließende Relativieren solcher Bemerkungen, ist mir ziemlich Schnuppe.
    Baycan sagt:
    30. April 2010 um 15:02

    Mein Vater (damaliger Gastarbeiterkind) sagte, das diese menschen bzw deutsche Nachbarn hier, Unterschriften gesammelt haben, das kein Türke in deren Umgebung mehr einziehen sollen! Türkenfreie Zone besser gesagt. So entstanden Ghettos und Parallelgesellschaften.
    Der zweite punkt war, die frischen Türken brauchen kein Deutsch lernen, der Mustafa braucht nur die Namen der Werkzeuge kennen! und jetzt wird wie mit einer Peitsche schlagend gefordert, wie schnell diese Menschen, denen es verwehrt wurde fließend Deutsch zu sprechen, Deutsch zu sprechen und es wird jedesmal erwähnt, dass diese seit 40 jahren hier leben und immernoch kein fließend Deutsch sprechen! Man sieht auch noch die mühe meiner Deutschen Mitbürger, wie wenig die sich für diese Migranten interessieren bzw. interessiert haben, wenn heute noch nach 40 jahren existierenden Türken immernoch die frage gestellt wird, warum die überhaupt kein Schweinefleisch verzehren dürfen! >>Alles beruht sich auf gegenseitigkeit<<
    Serdar sagt:
    30. April 2010 um 15:39

    Wie sie beten nicht den selben Gott an? Es gibt zwei Götter?
    Silke sagt:
    30. April 2010 um 19:21

    Liebe Frau Lamya-Kaddor,
    persönlich könnte ich der Entfernung von Kruzifixen aus den Klassenräumen eine Menge abgewinnen, aber wenn Sie Kruzifix und Kopftuch als religiöse Symbole gleichsetzen, dann stellen sich mir denn doch die Haare. Bei “normalen” Menschen würde ich das nicht so wichtig nehmen, aber bei einer Wissenschaftlerin einer der abrahimitischen Religion befremdet mich das schon sehr und rückt sie mit Verlaub sehr in die Nähe von Leuten, die gern zündeln.
    queenie sagt:
    1. Mai 2010 um 14:44

    @silke: was haben sie denn für ein problem mit dem kopftuch? was genau stört sie, wenn fr. kaddor es als religiöses symbol bezeichnet? ich nenne es ein RELIGIÖSES symbol. es symbolisiert die zugehörigkeit, mehr auch nicht. ob man es braucht, um GLÄUBIG zu sein, mag ich zu bezweifeln, aber da stößt man ja schon in den eigenen muslimischen reihen auf probleme.
    ob jemand ein kopftuch trägt oder sein kreuz anbetet, sagt nichts über seine gläubigkeit aus. es gibt viele, die es auf beiden seiten als eine form der tradition machen, den wahren hintergrund aber gar nicht kennen. und wenn sie mal auf die strasse gehen und die christen nach relgiösen inhalten fragen, werden sie sehr oft keine antwort bekommen, weil die religion in den meisten köpfen nicht mehr präsent ist!
    von daher verstehe ich diesen ganzen rummel um dieses thema auf BEIDEN seiten absolut nicht mehr.
    Khadija sagt:
    1. Mai 2010 um 15:42

    Ich denke mal, dass Frieden gar nicht erwünscht ist, dafür haben viel zu viele Leute einen Nutzen davon, dass wir nicht in Frieden, Freude, Eierkuchen leben. Leider.
    Schlumpf sagt:
    2. Mai 2010 um 23:14

    Unterschiedliche Götter, ich dachte eigentlich, die Diskussion gibt es gar nicht, ich habe jahrelang an solchen Diskussionen teilgenommen, dabei wurde zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt, es handle sich um unterschiedliche Götter (Christentum und Islam)

    Damit wird sich jede Dialogdiskussion in Frage gestellt.
    So ist das eben, wenn eine Randgruppe, in diesem Fall eine FRAU und auch noch eine MUSLIMA ins Rappenlicht kommt…..
    Das wird erst nach einigen Jahren aufhören, ggf.
    Das man in Schulen das Kopftuch verbieten möchte, ist eine Sache, aber das jede Instituion nun meint, Kopftücher zu verbieten, bekommt den Anschein der Lächerlichkeit.
    Jeder meint mitreden zu können.
    Alle kennen die Suren aus dem Koran und kennen sich auch mit der Bibel aus.
    Wenn sich doch alle ein wenig nur menschlich verhalten würden, hätten viel weniger Probleme…
    Das ist das Ergebnis unserer Presse…sie schreit regelrecht nach Sensationlust…
    Silke sagt:
    3. Mai 2010 um 11:31

    Liebe Queenie,
    mir ist das Kopftuch vollkommen wurscht, mir geht es darum, daß Frau Lamy-Kaddor, die ein abgeschlossenes Studium in einer der abrahamitischen Religionen aufweisen kann, das Kopftuch in seiner Bedeutung auf eine Stufe mit dem Kreuz stellt. Wenn ich das als Laiin tue, habe ich damit absolut kein Problem, aber ich habe ein Problem damit, wenn Wissenschaftler ihre Wissenschaft verwischiwaschin.
    permanent required sagt:
    3. Mai 2010 um 13:13

    @Silke
    Liebe Silke,
    Sie scheinen ja ganz schön schlau zu sein. Ich bin leider nicht so intelligent. Vielleicht erklären Sie mir mal, warum denn das Kreuz und das Kopftuch nicht im gleichen Atemzug als religiöses Symbol zu bezeichnen sei?
    muslim student sagt:
    7. Mai 2010 um 04:04

    Das Kopftuch ist ein Symbol?
    Ich habe mein Kopftuch bisher nicht als religiöses Symbol gesehen und ich habe auch nicht vor damit etwas zu demonstrieren, wie viele meinen.

    Ich trage es ausschließlich um Gottes Wohgefallen zu erlangen.
    Hätte Gott oder Allah von mir erwartet, dass ich mich nicht verschleiere, dann hätte ich das auch nicht getan. Dann hätte man das “Nicht-Verschleiern” nach eurem Verständnis auch als religiöses Symbol bewerten müssen. Aber etwas zu unterlassen -wie kein Alkohol trinken- oder zu tun, kann man meiner Meinung nach nicht als Symbol bewerten.

    Meine Religion bezieht sich nicht auf Symbole oder Gegenstände, sondern auf die Taten des Menschen.
    Es geht nicht um das Stück Stoff von einem halben Quadratmeter, sondern für wen ich das mache und ich tue es ausschließlich für Gott!
    Ich kann es leider nicht verhindern, dass ihr an meinem Kopftuch erkennen könnt, dass ich eine Muslima bin und mich so kategorisiert. Weil ihr eben eine Kategorie erstellt habt, versucht ihr sie gleich mit Merkmalen zu besetzen und aus diesen Merkmalen werden dann irgendwann plötzlich Symbole!

    Wann hat der Prophet Muhammed das Kopftuch als Symbol bezeichnet?
    Wo steht im Koran, dass das Kopftuch ein Symbol ist?
    Welche Gelehrten aus den Rechtsschulen im Islam sagen das aus?

    Wer legt Symbole fest?
    Kopftuch ist für mich kein Symbol! Für viele nicht. Welche Muslima, die ein Kopftuch trägt, würde dies als ein Symbol bezeichnen? Ich würde gerne welche kennenlernen.
    Silke sagt:
    10. Mai 2010 um 18:40

    LiebeR permanent required
    ich bin nicht ganz schön schlau, ich bin nur in eine christliche Umgebung geboren worden und dort aufgewachsen. Da kann man so dumm sein wie man will, man kriegt was mit, z.B. im obligatorischen Religionsunterricht der Schule vom ersten Schuljahr an.

    Was der Unterschied in der Bedeutung von Kreuz und Kopftuch als religiöse Symbole ist, kann Frau Lamya-Kaddor, die so etwas ja studiert hat incl. Prüfung mit Sciherheit entschieden besser erklären als ich, doch auf der Basis meines lang lang vergangenen Religionsunterricht war da mal was, daß das Kreuz im ZENTRUM des christlichen Glaubens steht. Ich kann mir nicht gut vorstellen, daß gleiches für das Kopftuch gilt. Falls ich unrecht habe, lasse ich mich gern belehren.

    Mit anderen Worten, auch Christen haben Anspruch auf “Respekt”
    Schlumpf sagt:
    16. Mai 2010 um 14:06

    Liebe Silke
    Ich gebe Ihnen Recht, Christen haben meinen vollen Respekt.
    Für mich (das ist allein meine Meinung und sicherlich ist es auch die Meinung vieler Musilma) auch für mich ist das Kopftuch etwas sehr Zentrales. Wenn dem nicht so wäre, glauben Sie mir dann würden sehr vielen Frauen dagegen etwas tun. Daher sehe ich diese Diskussion als völlig überflüssig und hat mich keinen Sinn. Denn hier werden Rechte und Respekt gegenüber der Religion auf beiden Seiten (Christentum und Islam) völlig missachtet. Wie kann es sein, dass in einem christlichen Land, nur um das Kopftuch zu verbieten, das Kreuz zu verbieten, meiner Ansicht nach völlig respektlos dem Christentum…
    Ich bin überzeugte deutsche Muslima und kann es kaum glauben dass so etwas in Deutschland passiert, Kreuze so wie Koptuchvorbote haben ein kleinen Beigeschmack…
    muslim student sagt:
    20. Mai 2010 um 15:08

    @ Schlump: “Wenn dem nicht so wäre, glauben Sie mir dann würden sehr vielen Frauen dagegen etwas tun.”
    Könnten Sie das etwas näher erläutern? Das ist mir nicht ganz klar geworden.

    Ich will mein Kopftuch tragen; überall, wo ich will.
    Genauso, wie alle Menschen das Recht haben überall in Kleidung und nicht nackt zu erscheinen.
    Und ich mache sie nicht zentral.
    Zentral wird sie gemacht, indem man zu sehr darauf eingeht und ein großes Thema daraus macht!

    Ich finde Diskussionen über Kopftuchverbot und Kreuzverbot total überflüssig. Wir haben wichtigere Themen zu besprechen.
    Z.B. dass die kommende Generation also unsere Kinder in extrem miserablen verhältnissen aufwachsen! Was wird aus unserer Zukunft hier in Deutschland? Wir müssen alle zusammenhalten und produktiv etwas dagegen unternehmen; Damit sich unsere Kinder später nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen. Schaut euch bitte mal den demografischen Wandel an und die soziokulturellen und sozioökonomischen Bedingungen (Mikrozensus etc.).
    Schlumpf sagt:
    31. Mai 2010 um 20:53

    Muslim Student: Viele Muslimkenner behaupten, dass Kopftuch sei nicht etwas Zentrales, ist es aber. Sonst würde die Anzahl der Kopftuchräger, z.B. in Kario nicht so einen Aufschwung bekommen haben. Es ist eines der wichtigsten Themen der Muslima geworden, was sich meiner Meinung ändern muss, da wir uns nicht nur um das Kopftuch kümmern sollten, sondern auch um zntrale soziale Dinge, dafür müssen wir aber als Kopftuchträger auch in dieser Gesellschaft mitleben, sonst haben wir keine Chance etwas für die neue Generation zu ändern. Um Respekt zu erlangen muss man ganz viel Respekt geben und ich glaube wir Muslima müssen auch diese Eigenschaft an uns verbessern.
    klaus-peter falk sagt:
    16. März 2011 um 21:26

    Woher können Muslime sagen wenn jesus wieder kommt was er dann tut?
    Er Heiratet nicht sondern holt die seinen in den Himmel vor dem Gericht
    zu bewahren.Denn er wird richten die nicht nach dem Wort Gottes gehandelt
    haben.Und nicht die Gebote seines Vaters beachtet haben.Und nicht das Gebet gebetet haben was der Vater uns gegeben hat das Vater unser.Und
    nicht seine Sünden bekannt hat und nicht Jesus als ihren Retter anerkannt
    haben der doch für alle Menschen am Kreuz gestorben ist um ihre Sünde und Schuld wegzunehmen damit sie wieder zurück zum Vater finden da er doch aller Menschen Vater ist.Denn er ist der Schöpfer er ist Allmächtig
    und der Heilige im Geist so ist Jesus im Heiligen Geist im Vater und nicht
    in drei persohnen nur ein heiliger Geist daß ist Gott.
    klaus-peter falk sagt:
    16. März 2011 um 21:42

    Und was ist mit der Vergebung der Schuld und Sünde? Muhammed ist
    nicht der Heilige Geist denn er spricht von Gewalt und Mord und nicht
    das er Tröstet denn das ist ein unterschied denn der Heilige Geist ist
    von Gott gesandt um ihnen Trost zu spenden und nicht ihnen einen
    Kampf anzusagen und einen Krieg zu führen.Denn Gott ist die Warheit
    und Jesus hat die Warheit von seinem Vater bezeugt.Doch wer die Warheit
    liebt und sie tut ist in Jesus Christus wer sie aber nicht liebt der ist nicht
    in Jesus sondern gehorcht dem Satan und dient ihm.Denn er hat lußt am
    Morden und an der Uneinigkeit und Streit sowie Lügen Stehlen Lästern
    und an der Unzucht so ist der Teufel mit seiner Lußt das er die Menschen,
    verführe zum Bösen.Somit er den Antiechristen sein tun ermögkicht.
    Denn alle die nicht an Gott und an sein Wort Glauben werden verdammt
    werden im Jüngsten Gericht.

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Kommentare: 1
  • #1

    Reehan (Freitag, 28 September 2012 02:42)

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