Mi

06

Jul

2011

Einblicke in das Leben eines islamischen Fundamentalisten…

Im Folgenden möchte ich einen interessanten Email-Kontakt dokumentieren. Er beginnt mit der Nachricht an ein Mitglied aus meinem Bekanntenkreis:

    Von: Facebook [xxx] Gesendet: Dienstag, 26. Januar 2010 xxx An: Lamya Kaddor Betreff: xxx

    Salam liebe Lamya

    Anbei die Mitteilung von xxx und meine Antwort:

        As-salamu alaikum, wie ich sehe, gehörst du zu den Fans der Religionslehrerin Lamya Kaddour. Es wundert mich, wie man Fan dieser unverschämten Person sein kann, die Allahs Gebote in eklatanter Weise übertritt und sich erdreistet hat, den Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – mit seinen Gesichtszügen abzubilden, obwohl es keine authentische Abbildung von ihm gibt, so daß dies der Verbreitung einer Lüge über ihn gleichkommt! Vielleicht magst du meinen, es gehöre zur Freiheit des Glaubens, das Kopftuch zu tragen oder nicht zu tragen. Gewiß sind im Islam für den Verstoß gegen zahlreiche geringfügigere Anordnungen keine „weltlichen“ Strafen vorgesehen, doch stellt für die muslimische Frau das Nichtbedecken des Haupthaars in der Öffentlichkeit oder für den muslimischen Mann das Abrasieren des Bartes ein Verhalten dar, das Allahs Mißfallen erregt. Zumindest diskreditieren sich Muslime, die offensichtlich gegen allgemein bekannte religiöse Vorschriften verstoßen oder die Sunna des Propheten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil – mißachten, als Autoritäten. So sind für mich Religionsgelehrte ohne Bart oder Religionslehrerinnen ohne Kopfbedeckung und mit nackten Oberarmen unglaubwürdig, und ich nehme von ihnen keine Belehrung an, solange mir nicht andere Informationen über sie vorliegen, die sie in ihrer Glaubwürdigkeit rehabilitieren.

        Wa-s-salam xxx

    xxx 26. Januar um 22:19

    Wir sollten nicht so hart über unsere Geschwister urteilen Bruder. Ausserdem ist es Giyba was Sie machen. Es wäre muslimischer und ehrlicher, wenn Sie ihre Meinung Lamya Kaddor selber mitteilen und mit ihr darüber diskutieren würden. Sicher sind wir alle nicht perfekt. Vielleicht würden wir mehr erreichen, wenn jeder an sich arbeiten würde. Ich habe das Gefühl dass sie unter salafitischem Einfluss stehen. Ich beobachte, dass es den Salafiten sehr leicht fällt, andere Glaubenschwestern schnell als Kafir zu bezeichnen sobald sie etwas “unislamisches machen” oder unterlassen. Vergessen wir nicht, dass nur Allah unsere Herzen kennt. Niemand weiß außer Allah ob wir als Gläubige oder als Kafir sterben werden, unabhängig davon wie und was wir jetzt sind.

Der werte Bruder folgte der Aufforderung sogar, und so erreichte mich über meine Homepage diese Email:

    Von: xxx Gesendet: Mittwoch, 27. Januar 2010 xxx An: info@lamya-kaddor.de Betreff: Formular ‘Kontaktformular’ wurde gesendet.

    Sehr geehrte Schwester im Islam, as-salamu ´alaikum wa-rahmatu Llahi wa-barakatuh. Wie ich einem Beitrag der Medien über Sie und Ihre Arbeit entnehme, haben Sie ein Buch “Koran für Kinder” verfaßt, das bildliche Darstellungen des Propheten Muhammad - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - enthält, die auch seine Gesichtszüge erkennen lassen. Als Islamwissenschaftlerin und Religionslehrerin sollten Sie über das Bilderverbot im Islam Bescheid wissen, das sich auf ungefähr zwanzig als authentisch eingestufte Hadithe stützt und auch zweidimensionale Abbildungen einschließt. Die meisten heutigen Muslime setzen sich großzügig über dieses Bilderverbot hinweg, vielleicht in der Meinung, dies sei nicht so “schwerwiegend”, wie es von Allahs Gesandtem - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - dargestellt worden ist, und Allah sei so großzügig, ihnen dies zu vergeben. Eine Beschreibung in Form einer Abbildung kann man einer solchen in Worten gleichsetzen, und da wir vom Propheten Muhammad - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - keine authentische Abbildung besitzen, muß jede andere, die ihn darstellen soll, ein Fantasieprodukt und eine Erfindung sein. Er selbst sagte in einem absolut authentischen Hadîth: “Wer über mich eine Lüge ersinnt - oder: verbreitet -, der soll sich auf seinen Platz im Höllenfeuer gefaßt machen.” Wenn Allah, der Erhabene, in Seinem Buch sagt: “Gehorcht Allah und dem Gesandten” und davor warnt, dies nicht zu tun [Qur'an, 3,132; 5,92; 8,1,46; 58,13; 64,12], dann sollten wir uns das zu Herzen nehmen und danach handeln, wenn wir “wirklich gläubig” sind, bzw. den Islam verinnerlicht haben.

    Wa-salam

Solche „Ratschläge“ trudeln immer wieder mal bei mir ein. Überheblichkeit gehört zum Wesenszug von Fundamentalisten. Sie haben die absolute Wahrheit über den Islam gepachtet - sie stellen sich quasi auf einer Stufe mit Gott. Was will man als normalsterblicher Mensch dagegen sagen?

Interessant finde ich die Vorstellung, wenn - sagen wir mal - ein Talib kommen und den Bruder hier zu Recht weisen würde, weil er selbst ihn für eine kâfir (Ungläubgien) hält… (weswegen auch immer, es ließe sich bestimmt ein Grund finden). Wie würde er wohl dann reagieren? Es gibt schließlich immer einen, der noch radikaler ist…

Zur aufgeworfenen Frage zum Thema Bilderverbot sei grundsätzlich auf die Erklärungen im Koran für Kinder und Erwachsene (Verlag C.H.Beck) verwiesen. Hier sei nur angemerkt: Was ist in diesem konkreten Fall besser, jungen Menschen einen ersten Zugang und damit einen ersten Weg zu einem aufgeklärten Verständnis vom Islam zu ebnen oder einer Lehre zu folgen, die sich vor hunderten von Jahren in einer anderen Zeit, in einer anderen Gesellschaft(-sordnung) und auf einem anderen Kontinent entwickelt hat? Aus pädagogischer Sicht weiß heute(!) im Grunde jedes Kind, welche zentrale Funktion Bilder bei der Vermittlung von Inhalten spielen – gerade für junge Menschen.

Meine Antwort auf den Bruder war die Folgende:

    From: Lamya Kaddor

    To: xxx

    Sent: Sunday, January 31, 2010 xxx

    Subject: Ihre Email

    As-salamu alaykum xxx,

    aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren, da Sie die göttliche Wahrheit kennen und wissen, was richtig und was falsch ist. Zudem unterstellen Sie mir indirekt keine wirkliche Gläubigkeit.

    Der Unterschied zwischen Ihnen und mir liegt in unserer jeweiligen islamischen Überzeugung: Ich toleriere Ihre salafitische Haltung (auch wenn ich Ihnen nicht zustimme!) und kann damit Ihre Überzeugung stehen lassen. Sie hingegen können mir weder zustimmen noch meine Haltung tolerieren.

    Ich empfinde Ihr Verhalten zwar alles andere als islamisch, muss Ihnen aber trotzdem nicht mit der Hölle drohen!

    In diesem Sinne,

    wa-s-salam, L. Kaddor

***ältere Kommentare***

    Taylan Ö. sagt:
    5. Februar 2010 um 13:24

    das mal wieder typisch, hinterum andere schlecht machen… der bruder hat doch Islam gar nicht verstanden, will andere zu recht weisen, und lästert bei andere über leute ab….
    Serdar sagt:
    5. Februar 2010 um 15:29

    Streng genommen gibt es ein Bilderverbot nicht, man höchstens von einem Polytheismusverbot sprechen in Verbindung der Verbildlichung von Götzen.
    Das sogenannte Bilderverbot betrifft auch eher den Propheten und ist eher historisch zu erklären, was in Folge auch auf andere Bereich ausgeweitet wurde.

    In heutiger Zeit könnte man sich durchaus Gedanken, wie man das in Bezug auf Bilder und Fotos ändert. Wir leben in einer Kultur, die neben der Schrift auch sehr stark durch Visualität geprägt ist. Das kann bei der Erziehung und Bildung im Bezug auf den Islam nicht außenvor gelassen werden.
    Aus didaktischen und pädagogischen Gründen ist es unumgänglich Bilder einzusetzen. Das Gleiche betrifft auch die Kunst und andere Bereiche.

    Ich würde hier eine (inner-)islamische Reflexion im Bereich einer neuentstehenden islamischen Theologie in Deutschland sehr begrüßen. Es müsste hier einiges an Balast abgelegt werden.
    Denn würden sich auch solche Brief wie der von oben erübrigen.
    Alabama-Rocker sagt:
    5. Februar 2010 um 15:54

    @Serdar

    Danke für diesen klugen Beitrag. Als Sozialpädagoge, der viel mit Muslimen zu tun hat, kann ich Ihnen nur voll und ganz zustimmen…

    @Lamya Kaddor
    Guter Blog, hier scheinen sich tatsächlich mal Menschen mit Niveau zum Thema Islam zu äußern (mit einigen Ausnahmen freilich)! Hoffentlich bleibt das so.
    Nebi sagt:
    5. Februar 2010 um 19:17

    Ich finde es schade, dass Muslime sich wegen solche Kleinigkeiten, wie Bilder, Musik, Kleidung… spalten. Viele deutsche (europäische) Muslime werden leider von Fundamentalisten beeinflusst. Eigentlich hat das Wort “Fundament” ja keine schlechte Bedeutung und heißt zu den Wurzeln zurückkehren, aber ich denke, dass manche es übertreiben und noch weiter sinken als die Wurzeln. Denn zu den Wurzeln zurück kehren bedeutet, den Propheten und die ersten Muslime als Vorbild nehmen. Wenn aber heute in fundementalistischen Ländern die Frauen schlecht behandelt werden, ihnen die Rechte weggenommen werden, die unser Prophet ihnen (uns) gegeben hat, dann hat es nichts mehr mit einem Fundament zutun.

    Salam
    Baruch sagt:
    6. Februar 2010 um 10:08

    bezeichnend, dass der bruder das buch nicht kennt. in seinen augen ist das bilderverbot wohl derart umfassend, dass man sich von rein gar nichts ein eigenes bild macht.
    meine tochter hat einmal ein bilderbuch bekommen, in denen gesichtslose sahabis und ein gesichtsloser prophet (sas) agieren. meine tochter hatte angst vor dem buch. wenn wundert´s.
    mir würde es auch nicht gefallen, wenn sich ein festes bild von mohammed (sas) etablieren würde, so wie es bei jesus (as) praktisch der fall ist. aber das entbindet uns nicht von der aufgabe kreativ mit der problematik umzugehen und islamische inhalte adäquat an die nächste generation weiterzugeben. der koran für kinder und erwachsene mit den historischen miniaturen ist in diesem sinn meiner ansicht nach sehr gut gelungen.

    @serdar: schirk würde ich nicht unbedingt mit polytheismus übersetzen. wir alle sind sehr anfällig für schirk, wenn wir unsere projekte, unsere geschäfte, unsere autos, unsere besitztümer, unseren stamm (nation) oder was auch immer über uns stellen und uns diesen von uns geschaffenen dingen unterwerfen. schirk ist allgegenwärtig, und ob bilder von den propheten (as) halal oder haram sind, ist in diesem zusammenhang das allergeringste problem.

    @nebi: danke. genau so ist es.
    maria serpentum sagt:
    23. März 2010 um 09:28

    Im ZDF-nachjournal/Wiederholg.i.Poenix am 21.3.1o hat frau Lemya Kaddor eine gute figur gemacht, sage ich als Christ; völlig danebenauch in seiner Form der Meinung war der F.A.S.-Chef-Feuilleton Mann Claudius Seidl; da war auch Henryk M.Broder u.a. dabei; grundsätzlich darf man Intoleranz von Gläubigen, egal ob Muslime o.a. nicht mit Toleranz begegnen! Ein Grundsatz!

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Kommentare: 3

  • #1

    Lynx (Montag, 30 April 2012 16:21)

    Was ist ein Fundamentalist? Das Wort Fundament kommt aus unserer europäischen Vatersprache Latein und bedeutet „Grundlage“. Demnach ist ein Fundamentalist im religiösen Bereich jemand, der an den Grundlagen seiner Religion festhält. Tut er das nicht, so geht ihm letztlich die Religion verloren, wie das mit den „aufgeklärten“, „liberalen“ u. ä. Christen geschehen ist.

    In seinem Buch „Man & the Universe“ schreibt Mostafa al-Badawi:

    Die islamische Definition der Norm ist grundlegend von der westlichen verschieden. Was nach westlichen Begriffen normal ist, ist das, was beim durchschnittlichen Menschen auf der Straße gegenwärtig ist, das heißt, bei der Mehrheit der Bevölkerung. Diese Sichtweise ist mittels Statistiken in wissenschaftliche Seriosität gekleidet: die berüchtigte glockenförmige Kurve, in der die Einzelpersonen, die an jedem der beiden Enden postiert sind, als anormal gelten. Es ist nichts weniger als die Legitimation der Mittelmäßigkeit.
    Im Gegensatz dazu ist die Norm in islamischen Begriffen nichts weniger als die ursprüngliche oder uranfängliche Beschaffenheit des Menschen oder seine fiṭra. Wir haben den Menschen ja in schönster Gestaltung erschaf¬fen (Sūra 95 at-Tīn 4), sagt der Qur’ān. Der Grund dafür, warum dies als „Norm“ und nicht als „Ideal“ bezeichnet wird, ist, daß dieses Muster, weit davon entfernt, eine bloße theoretische oder hypothetische Konstruktion zu sein, in den frühen Tagen des Islams in Madīna wirklich gelebt worden war, und bis zu diesem Tag, von denen noch gelebt wird, die sich bemühen, es völlig zu verwirklichen. Die Norm im Islam ist folglich die Sunna des Propheten – Gottes Segen sei auf ihm – und diejenige der Gefährten und der Nachfolger. (Diese drei Generationen wurden vom Propheten – Gottes Segen und Friede seien auf ihm – eigens erwähnt, und deshalb werden sie von den meisten Muslimen bis zu diesem Tag in hohem Maße verehrt und als Vorbilder genommen. Das Ḥadīth besagt: „Die beste Generation ist meine Generation, dann diejenige, die ihr folgt, dann diejenige die ihr folgt“ [Bukhārī, Kitāb Faḍl Aṣḥāb an-Nabī, 1, Nr. 3650 f.].) Die Sunna stellt allein schon die die Verkollkommnung des menschlichen Verhaltens dar, und alles, was geringer ist als das, gilt als anormal. Infolgedessen stagniert der Abendländer in der eingebildeten Zufriedenheit, der Mittelmäßigkeit, weil sie von der Mehrheit seiner Zeitgenossen geteilt wird, die die Normalität selbst ist. Der wahre Muslim aber, der sich bewußt ist, wie weit er die Norm verfehlt hat, die er durch sein Geburtsrecht haben sollte, kann sich niemals erlauben, stehenzubleiben und es sich bequem zu machen und in seiner Unvollkommenheit „ausgeglichen“ zu fühlen, sondern vielmehr ist er dazu verpflichtet, sich fortwährend zu bemühen wiederzuerlangen, was er verloren zu haben empfindet. Je weiter der Muslim davon entfernt ist, Normalität als durch die Sunna definiert zu verstehen, und je näher er daran ist, sie in der westlichen Weise zu begreifen, desto weniger ist er motiviert, sich um wirkliche Überlegenheit zu bemühen. Die islamische Norm, wie sie vom Propheten Muḥammad – Gottes Segen und Frieden seien auf ihm – vorgelebt worden ist, umfaßt eine beträchtliche Bandbreite des menschlichen Verhaltens. Neben seiner Funktion als Gottesgesandter und Gesetzgeber, die ausschließlich und unnachahmlich ist, lebte er auch die Rollen der Waise, des Schafhirten, des Kaufmannes, des Vaters, des Adoptivvaters, des Großvaters, des Kriegers, des politischen Führers und des Ehemanns von Frauen, die sowohl älter als auch jünger als er selbst waren. Zeitweise war er so arm bis zu dem Ausmaß, daß er wochenlang kein gekochtes Essen im Hause hatte, während er zu anderen Zeiten so reich war in dem Maße, daß er imstande war, ganze Schafherden wegzugeben. Er überlebte tödliche Gefahren, Verschwörungen und ungeheuere Mühsalen, sah alle seine Kinder, bis auf eines, vor ihm sterben, fing seine Auswanderung als Flüchtling an, der sich in einer Höhle versteckte, und schließlich als Eroberer nach Makka zurückkehrte. Dies, zusammen mit dem, was hinsichtlich des Verhaltensmusters seiner Begleiter und seiner Zustimmung oder Kritik an ihnen aufgezeichnet ist, läßt fast nichts von dem aus, was Menschen denken, glauben, sagen oder tun, ohne ein anschauliches Vorbild zum Nacheifern zu geben.
    [Zitat Ende]

    Aus diesem Grunde sind in den Augen der christlich geprägten „aufgeklärten“ Abendländer die mittelmäßigen Muslime, die ihre Religion kaum oder nur wenig praktizieren, die Norm, während der Prophet Muḥammad – Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Heil – und dessen Gefährten – Allah habe Wohlgefallen an ihnen – und alle heutigen Muslime, die ihrem Vorbild folgen, „Fundamentalisten“ oder „Extremisten“ sind. Dies mag aus dem verkehrten Verständnis der Nichtmuslime für Religion entspringen, bedenklich aber ist es, wenn Muslime selbst solche Maßstäbe übernehmen.

  • #2

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  • #3

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